Die Folge widmet sich der US-amerikanischen Forderung "Defund the Police" und der Frage, ob Polizei die richtige Antwort auf gesellschaftliche Probleme darstelle. Ausgehend von persönlichen Polizeierfahrungen in Deutschland und den Protesten nach dem Mord an George Floyd 2020 werde die staatliche Erzählung von der Polizei als Freund und Helfer dekonstruiert. Stattdessen werde die Polizei als Repressionsinstrument präsentiert, das soziale Probleme wie Armut und Obdachlosigkeit kriminalisiere. Die sogenannte Definananzierung solle Gelder in Soziales, Bildung und Gesundheit umleiten.

Zentrale Punkte

  • Kriminalisierung von Armut statt Schutz Polizei kriminalisiere Armut statt zu schützen. Ihre Ausweitung werde als Reaktion auf die Emanzipationsbewegungen der 1960er Jahre gedeutet. Ressourcen flössen in Repression statt in Prävention.

  • Umverteilung als gewaltpräventive Antwort "Defund the Police" setze auf Umverteilung von Polizeibudgets. Die Gelder sollen in Gesundheit und Soziales fließen. Dies gelte als gewaltpräventiv, da es Armut als Gewaltursache bekämpfe.

  • Prävention durch Deckung von Grundbedürfnissen Community Passageways zeige: Gedeckte Grundbedürfnisse eröffneten Jugendlichen Perspektiven. Polizei reagiere nur auf Gewalt, während Soziales präventiv wirke und Gewalt den Nährb