1. Behauptung einer drohenden Zwangseinberufung

Es wird behauptet, die deutsche Politik plane eine baldige Zwangseinberufung junger Menschen, um diese als "Kanonenfutter" an die Ostfront zu schicken. Jürgen Elsässer unterstellt, Boris Pistorius habe dies bereits angedeutet: "Und da sagt er jetzt schon, er lässt die Katze aus dem Sack, wenn es nicht reicht, werden wir auch zwangsverpflichten."

2. Vorwurf eines "Revanche-Drangs" der Bundeswehr

Die Sprecher unterstellen deutschen Militärführern, wie etwa Generalleutnant Holger Neumann, eine gezielte Kriegsvorbereitung und einen "Revanche-Drang" gegen Russland. Sie interpretieren Aussagen zur Einsatzbereitschaft ("Ready to fight tonight") als Beleg für konkrete Angriffsabsichten tief im russischen Raum: "Also wir werden mit allem reingehen nach Russland offensichtlich."

3. Historische Parallelen zur NS-Zeit

Die aktuelle politische Lage wird direkt mit der Zeit vor dem Überfall auf die Sowjetunion 1941 gleichgesetzt. Die Sprecher behaupten, die Rhetorik der Bundesregierung ähnele nationalsozialistischer Propaganda. Jürgen Elsässer vergleicht die aktuelle Verteidigungspolitik mit der Denkschrift von 1936: "Das könnte eins zu eins von Pistorius kommen, ja."

4. Relativierung ukrainischer Kollaboration

Es wird die Behauptung aufgestellt, ukrainische Nationalisten hätten im Zweiten Weltkrieg systematisch an Massakern mitgewirkt, während diese Geschichte heute in der Ukraine systematisch glorifiziert werde. Ivan Rodionov kritisiert den Kult um die SS-Division Galizina und behauptet, dieser stehe im Widerspruch zu deren tatsächlicher militärischer Rolle als "Strafkommando".

5. Kritik an der Berichterstattung des "Spiegel"

Das Magazin "Der Spiegel" wird für eine tendenziöse Geschichtspolitik kritisiert. Es wird behauptet, die Redaktion versuche, trotz des Gedenkens an Kriegsverbrechen, eine anti-russische Stimmung zu legitimieren. Elsässer unterstellt dem Medium, es würde Widersprüche bei der Bewertung von Holocaust-Gedenkstätten in Litauen ignorieren.