In dem kurzen Kommentar-Video des Kanals „Achtung, Reichelt!“ äußert sich der Moderator Julian Reichelt zur aktuellen politischen Rhetorik der CDU. Er wirft der Partei vor, den Nationalsozialismus zu verharmlosen, indem sie politische Gegner wie Alice Weidel unzulässig mit Adolf Hitler gleichsetze.
1. Vorwurf der Geschichtsrelativierung
Reichelt behauptet, die aktuelle Politikergeneration der CDU könne als „die größten Relativierer des Nationalsozialismus in der deutschen Nachkriegsgeschichte“ bezeichnet werden. Die Vergleiche mit der AfD seien „für die deutsche Verantwortung vor der Geschichte meiner Meinung nach gefährlicher als jede noch so abscheuliche Holocaust-Leugnung“.
2. Die Gefahr des „Giftes des Relativismus“
Der Moderator führt aus, dass während niemand eine plumpe Holocaust-Leugnung ernst nehme, das „Gift des Relativismus“ schleichend in das Bewusstsein der jungen Generation eindringe. Reichelt zitiert die implizite Logik seiner Ansicht nach wie folgt: „Wenn es bei Hitler ungefähr so war wie heute, dann kann es ja so schlimm nicht gewesen sein.“
3. Kritik an der CDU-Strategie
Reichelt bewertet die rhetorische Taktik der CDU als „verzweifelt“. Er stellt die steile These auf, dass der Versuch, Alice Weidel mit Hitler zu vergleichen, das gegenteilige Ergebnis zur Folge habe: „Sie wollen Alice Weidel zu Hitler machen, aber am Ende machen sie Hitler zu Alice Weidel.“