Roland Tichy kommentiert in einem Monolog eine angebliche Korrektur von Klimaszenarien durch den Weltklimarat (IPCC). Er erklärt wiederholt, der Weltklimarat habe den „Weltuntergang abgesagt“ und seine bisherigen Prognosen seien „Nonsens“ und ein „handfester Skandal“. Daraus leitet er ab, dass die gesamte deutsche Klimapolitik – von CO2-Steuer über das Verbrennerverbot bis zur angeblichen Zwangsernährung mit Insekten – auf einer „Klimalüge“ basiere. Er bezeichnet sich selbst als „Klimaleugner“ und vermeintlichen „Verfassungsfeind“ und kritisiert das Bundesverfassungsgericht, dessen Klima-Urteil auf den nun angeblich verworfenen Szenarien fuße. Tichy behauptet eine Interessenallianz von Politik, Medien und „Profiteuren der Klimapolitik“, die bewusst Angst schüre, um Macht auszuüben und sich zu bereichern. Das Ignorieren der „guten Nachricht“ in Deutschland sei ein Beleg für mangelnde Lernfähigkeit und die Tiefe dieses Betrugs.

Der Weltklimarat habe seine eigenen Horrorszenarien komplett verworfen

Laut Tichy hätten die „44 verantwortlichen Wissenschaftler“ unter Federführung von Professor Ditlev Van Furen erklärt, Szenarien mit einer Erderwärmung um bis zu 5 Grad seien „unplausibel“. Dies sei keine Reduzierung, sondern eine komplette Streichung der Katastrophe: „Die Katastrophe findet eben nicht statt. Es war alles Lug und Trug […].“

Die gesamte deutsche Klimapolitik beruhe auf der nun entlarvten Fiktion

Tichy argumentiert, dass die nun als unplausibel geltenden Szenarien die Grundlage für weitreichende Gesetze gewesen seien: „Aus den Fantasien und den Fehlern der Wissenschaftler wurden Gesetze, die uns alle betreffen, die uns alle betrügen, die uns alle belasten.“ Er nennt konkret die CO2-Steuer und das Verbrennerverbot, das die Automobilindustrie vernichte.

Klimapolitik sei ein Instrument zur Machtausübung und persönlichen Bereicherung

Hinter dem „Zauberwort Klima“ stünde immer jemand, der „die Hand aufhält“. Die „Klimaschwindler“ hätten die Macht übernommen. Die Politik lasse sich gerne zwingen, denn die angebliche Notwendigkeit des Klimaschutzes gebe ihr „unendlich viel Macht“ für eine „große Transformation“, die Wirtschaft und Gesellschaft einem Zwang unterstelle.

Das Bundesverfassungsgericht basiere sein Urteil auf einer getürkten Grundlage und sei befangen

Tichy zitiert Fritz Vahrenholt mit der Aussage, das Gericht habe sich auf eine nun verworfene Temperaturprognose gestützt. Zudem behauptet Tichy, die federführende Richterin Britz habe „Formulierungen hinein[geschrieben], die von ihrem Gatten vorformuliert wurden“, der damals Vorsitzender der Grünen in Frankfurt gewesen sei.

CO2 sei ein positiver Faktor und Deutschlands Anteil daran irrelevant

Er präsentiert CO2 nicht als Schadstoff, sondern als Grundlage allen Lebens: „Seit der CO2-Anteil auch nur geringfügig steigt, werden weltweit die Ernten reichhaltiger und die Früchte größer und selbst die Sahara ergrünt wieder“. Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß betrage nur „1,2 kleine Miniprozente“, weshalb nationale Reduktionsbemühungen als „typisch deutscher Größenwahn“ verspottet werden.

Medien und Politik in Deutschland verweigern sich aus Eigeninteresse einer nötigen Debatte

Die gute Nachricht der angeblichen „Klimakatastrophen-Absage“ sei in Deutschland nicht diskutiert worden, weil dies „mehr als peinlich für unsere Klimakämpfer und unsere Klimareligiösen Fanatiker in Regierung und Medien“ wäre. Ein Festhalten an der „Klimalüge“ sichere den Profit der Profiteure, die sonst in „richtige Jobs“ müssten.