Der portugiesische Podcast "A Arte da Guerra" des Jornal Económico analysiert geopolitische Spannungen aus diplomatischer Sicht. Botschafter Francisco Seixas da Costa kritisiert US-Präsident Trumps Verhandlungsstil in der Ukraine- und Nahostpolitik als unvorbereitet und gefährlich. Er wirft Trump vor, diplomatische Prozesse durch Show-Elemente zu ersetzen und dabei strategische Fehler zu machen. Besonders problematisch sei Trumps Umgang mit Russland, wo er ohne Vorarbeit Friedensverhandlungen ankündige, die dann scheitern. Im Gaza-Konflikt zeige Israel laut Seixas da Costa wenig Interesse an einer dauerhaften Waffenruhe und nutze jeden Vorwand für neue Angriffe. Der Moderator António Freitas de Sousa führt durch die Themen, ohne eigene Expertise einzubringen. Das Format wirkt wie ein Lehrgespräch, in dem der erfahrene Diplomat seine Sicht der Weltlage vorträgt. Dabei bleibt er sachlich, bietet aber auch klare Wertungen. Die Sendung endet mit Überlegungen zum Machtwechsel in Japan, den Seixas da Costa als Rechtsruck interpretiert.
A Arte da Guerra: Guerra na Ucrânia: “Há uma falta de preparação diplomática incrível”
Portuguens erfahrener Diplomat Francisco Seixas da Costa kritisiert in "A Arte da Guerra" Trumps unvorbereitete Außenpolitik.
A Arte da Guerra
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