json { "summary": "In dieser Episode des „Wecker am Wochenende“ diskutieren Roland Tichy und ein nicht namentlich genannter Moderator einen Boykottaufruf der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken gegen Medien, die dem AfD-Politiker Björn Höcke eine Plattform bieten. Tichy wertet dies als Angriff auf die Pressefreiheit und als Teil einer langen SPD-Tradition, unliebsame Medien wirtschaftlich auszutrocknen. Er verweist auf staatlich finanzierte Organisationen, die vermeintlich regierungskonforme Berichterstattung prüfen, und zeichnet das Bild einer „Maulkorbgesellschaft“, die von SPD und EU-Kommission vorangetrieben werde.\n\n### Saskia Esken rufe offen zum Werbeboykott gegen missliebige Medien auf\n\nTichy behaupte, Esken habe Unternehmen dazu aufgefordert, Werbung bei einem Podcast zu blockieren, der ein Interview mit Björn Höcke geführt habe. Er zitiere sie mit den Worten, sie „sagte ihrem Boykottaufruf noch hinzu: 'Blacklisting hilft'“. Dies sei ein „ungleich gemeiner Aufruf zum Boykott“, der direkt aus dem Bundestag komme und gegen missliebige Journalisten gerichtet sei.\n\n### Staatlich finanzierte Medienwächter bereiteten den Weg in die „Pressediktatur“\n\nEs gäbe eine Initiative namens „Monitor von radikalen Journalisten“, die „in den letzten sechs Jahren mit 16,5 Millionen Euro gefördert worden“ sei. In einem 600-seitigen Bericht werde Tichys Einblick als „rechtsaußen Magazin“ geführt. Die Entscheidung über gute und schlechte Medien einer staatlichen Stelle zu überlassen, sei der „Schritt von der Pressefreiheit zur Pressediktatur“.\n\n### Das Bundeskriminalamt verfolge nun harmlose Meinungsäußerungen\n\nTichy erkläre, das BKA sei „dazu verurteilt, harmlose Tweets von Menschen zu verfolgen“ und schicke „die berühmte Hausdurchsuchung los“. Wer eine abweichende Meinung habe, werde „behandelt wie sonst ein Mitglied einer organisierten Kriminalitätsorganisation oder von Terroristen“. Dies zeige, wie sehr „die Gedankenfreiheit vieler Politiker betroffen“ sei.\n\n### Die SPD folge einem leninistisch-marxistischen Medienverständnis\n\nIn der SPD herrsche ein „Virus des Leninismus-Marxismus“. Journalisten würden als „Transmissionsriemen der allwissenden Partei“ betrachtet. Dies sei eine „diktatorische Vorstellung“, vergleichbar mit der DDR und dem Dritten Reich, wo zentrale Stellen vorgaben, „wie man die Welt zu sehen, zu beschreiben und zu bewerten hatte“.\n\n### Die SPD besitze als Presseholding enorme Macht im Mediensektor\n\nDer SPD gehörten direkt oder indirekt circa 200 Zeitungstitel. Über das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) der Madsack-Gruppe, an der die SPD wesentliche Stimmrechte halte, würden auch nicht-parteieigene Zeitungen mit „sozialdemokratischer Propaganda“ beliefert. Die SPD agiere als „Schrumpfpartei“, verdiene aber als „Presseholding ganz ordentlich noch die Millionen“.", "teaser": "Roland Tichy attackiert die SPD scharf: Saskia Eskens Werbeboykott-Aufruf sei ein Angriff auf die Pressefreiheit. Mit starken historischen Vergleichen malt er das Bild einer drohenden Pressediktatur – doch eine kritische Gegenstimme oder eine Einordnung der tatsächlichen Gesetzeslage sucht man vergeblich.", "short_desc": "Roland Tichy beschuldigt die SPD, mit einem Werbeboykott-Aufruf gegen unliebsame Medien die Pressefreiheit auszuhöhlen und eine staatliche Medienkontrolle voranzutreiben." }