Rixa Fürsen beleuchtet in dieser Episode die wachsenden Risse im transatlantischen Bündnis angesichts eines US-Krieges im Iran. Die Diskussion verhandelt den Konflikt primär aus einer sicherheitspolitischen Logik, in der die militärische Abhängigkeit Europas von den USA als unhinterfragbare Konstante gesetzt wird. Im zweiten Teil geht es um rechtliche Hürden eines Social-Media-Verbots. ### Zentrale Punkte * **Transatlantischer Vertrauensverlust** Dasha Burns berichte, dass die US-Administration europäische Partner als handlungsunfähig betrachte. Metin Hakverdi betone, eine deutsche Kriegsbeteiligung sei ohne Mandat ausgeschlossen. * **Juristische Hürden im Netz** Larissa Kögl erkläre, dass nationale Alleingänge bei Plattformverboten für Jugendliche juristisch schwer umsetzbar seien. Die Aufsicht liege wegen des EU-Rechts meist in den Herkunftsländern. ### Einordnung Die Episode punktet mit präzisen juristischen Einordnungen zur Digitalpolitik. Außenpolitisch dominiert jedoch eine rein militärische Logik, die US-Abschreckung als alternativlos setzt. Auffällig ist die suggestive Moderationsfrage, ob die USA nun „die Drecksarbeit für uns“ erledigten – ein verzerrendes Narrativ, das der SPD-Gast aktiv dekonstruieren muss, um diplomatische Komplexität zu wahren. ### Sprecher:innen * **Rixa Fürsen** – Host und Redakteurin * **Dasha Burns** – Politico White House Correspondent * **Metin Hakverdi** – Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit (SPD) * **Larissa Kögl** – Redakteurin im Politico Tech-Team