1. Sicherheit als zentrales Thema und Kritik an der politischen Situation
René Aust betonte die Notwendigkeit von Sicherheitsvorkehrungen für den Parteitag. Er bezeichnete es als „Skandal“, dass eine „demokratisch legitimierte Partei“ ihren Parteitag nur unter massivem Polizeischutz abhalten könne. Er stellte dabei die These auf, dass Deutschland im internationalen Vergleich – etwa zu Ungarn oder Italien – ein Defizit bei der politischen Freiheit für Oppositionsparteien aufweise.
2. Bewertung der linksextremen Gewalt
Auf die Frage nach Übergriffen auf Pressevertreter und politische Gegner äußerte Aust, dass die Gewalt von „Linksextremisten“ die Opposition unterdrücken wolle. Er forderte die Akteur:innen auf, zu „erwachsen“ und „reif“ zu werden, und deutete an, dass diese später mit „Scham“ auf ihre Handlungen zurückblicken würden. Die Polizeiarbeit vor Ort bewertete er als „hervorragend“.
3. Parteiinterne Personalien und Unvereinbarkeitsliste
Aust äußerte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Vorstandswahlen. Er betonte seine Unterstützung für Hannes Knauck, würdigte aber auch die Arbeit von Karsten Hütter. Bezüglich der Unvereinbarkeitsliste erklärte er, dass der Zweck des Antrags erreicht sei, da der Bundesvorstand eine Auseinandersetzung mit dem Thema zugesagt habe. Eine Abstimmung sei daher nicht mehr nötig gewesen.