Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion stellt eine Kleine Anfrage zum Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und fragt nach aktuellen Beschäftigungszahlen, Bundesmitteln für 2025 sowie durchgeführten Forschungsprojekten und deren Ergebnissen. Zudem wird eine Übersicht der DeZIM-Gemeinschaftsmitglieder und Kooperationspartner des Bundesfamilienministeriums angefragt. Die Anfrage knüpft an eine vorangegangene Kleine Anfrage (21/1953) an, die noch den Stand von 2023 abfragte.
Einordnung
Die Anfrage zielt darauf ab, aktuelle Daten zu Struktur, Finanzierung und Forschungstätigkeit des DeZIM zu erhalten. Möglicherweise könnte eine politische Strategie darin bestehen, durch scheinbar sachliche Fragestellungen die Arbeit des Instituts zu hinterfragen oder dessen Relevanz für migrationspolitische Debatten zu thematisieren. Auffällig ist der Fokus auf Personalkosten und Fördergelder, was auf eine mögliche Kritik an der Institutionenfinanzierung hindeuten könnte. Die Frage zu Kooperationspartnern und deren Unterstützungsformen könnte zudem auf eine Verlagerung des Diskurses auf Netzwerke und politische Einflüsse zielen. Die AfD nutzt hier typischerweise einen Frame, der staatlich geförderte Forschung als vermeintlich „ideologisch“ oder „überflüssig“ darstellt.