Die Episode widmet sich mehreren weltpolitischen und wirtschaftlichen Themen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Konfliktdarstellungen: Am Beispiel des Sudan wird die westliche Gewohnheit, beide Kriegsparteien als gleichermaßen verantwortlich darzustellen, als unzulänglich hinterfragt. Ebenso wird die geopolitische Neuordnung durch den Irankrieg thematisiert, bei der der Westen als Verlierer gelte. Ergänzt wird dies durch Analysen zur digitalen Überwachung im Iran, zur rechten Durchdringung des französischen Verlagswesens und zu den existenziellen Bedrohungen Venedigs durch den Klimawandel. Durchgehend wird die Perspektive von Betroffenen oder Expert:innen eingebunden.

Zentrale Punkte

  • Sudan: Kritik am Narrativ gleicher Schuld Kermani widerspreche dem Narrativ gleicher Schuld im Sudan: Die RSF begehe Genoz