In der Sendung „Brennpunkt des Tages“ des rechtsextremen COMPACT-Magazins kommentieren Jürgen Elsässer und seine Frau Dr. Stephanie Elsässer den Vorschlag von Wladimir Putin, Altkanzler Gerhard Schröder als Friedensvermittler im Ukraine-Konflikt einzusetzen.

Putins Vorstoß sei ein ernstzunehmendes Friedensangebot, das nicht ausgeschlagen werden dürfe

Jürgen Elsässer stellt den Vorschlag als Chance dar, die von der Bundesregierung ignoriert werde. Stephanie Elsässer konstatiert: „Es ist ein Friedensvorstoß und den kann man doch nur unterstützen.“ (11:30)

Schröder sei ein Lobbyist für Deutschland gewesen, nicht für Russland

Elsässer verteidigt Schröders Rolle bei Nord Stream. Er habe die Energiepartnerschaft im nationalen Interesse Deutschlands aufgebaut und sich gegen die USA gestellt. Er resümiert: „Er ist ein Lobbyist, aber Lobbyist für Deutschland, ja, muss man ganz klar sagen, für das deutsch-russische Verhältnis.“ (10:00)

In der SPD gäbe es eine Spaltung – manche befürworteten die Vermittlung, andere lehnten sie ab

Anhand von Ausschnitten wird eine angebliche Bewegung dargestellt: Während Politiker wie Stegner und Achmetowitsch Prüfungen forderten, lehne Roth ab. Jürgen Elsässer spricht von einer „Wiedererweckung entspannungspolitischer Reflexe“ (13:30) und spekuliert, die SPD könne in Umfragen zulegen.

Söder weiche vom Kriegskurs ab und eröffne die Möglichkeit für Gespräche

Markus Söder wird zitiert, Russland sei schwächer als gedacht und man solle die Chance für Gespräche nutzen. Elsässer wertet dies als Sensation: „Söder, CSU, setzt einen anderen Akzent … er sagt im Grunde, wir sollten jetzt verhandeln.“ (16:30) Er spekuliert über ein potenzielles anti-Merz-Bündnis.

Pistorius betreibe in Kiew einen forcierten Kriegskurs und torpediere Friedensbemühungen

Während Putin Frieden anbiete, reise Pistorius nach Kiew, um Rüstungskooperationen auszubauen. Elsässer warnt, Russland habe westliche Drohnenfabriken als Ziele benannt, und wirft der Regierung vor, auf Eskalation zu setzen. (26:00–29:00)

Die russische Position habe sich geändert: Putin wolle jetzt mit Westeuropa verhandeln

Unter Berufung auf den „Welt“-Journalisten Christoph Wanner wird argumentiert, Putin erkenne die Bedeutung der EU an. Das sei eine Chance, die Kommentatoren nicht begriffen. Jürgen Elsässer erklärt: „Das ist eine neue Orientierung … die den Westeuropäern die Chance böte, wieder ins Spiel zu kommen.“ (24:30)