Die Reportage begleitet das Darmstädter Studententeam DART beim Bau und bei der Teilnahme mit einem autonomen Elektro-Rennwagen am weltgrößten Hochschul-Ingenieurwettbewerb „Formula Student“. Reporter Gregor Lischka porträtiert die rund 20-köpfige Crew, die in einer ehemaligen Paletten-Lagerhalle an der TU Darmstadt über zwei Semester ein Fahrzeug aus 2000 Einzelteilen entwickeln, das ohne Fahrer mit bis zu 120 km/h über den Kurs saust. Die Geschichte spannt sich von der kreativen Bastelatmosphäre (Plastiktüte als Sitzform) über die High-Tech-Entwicklung bis zum dramatischen Wettkampf auf dem Hockenheimring, wo nach mehreren technischen Pannen und letzten Reparaturen nur ein einziger fahrerischer Auftritt möglich ist – mit Platz 53 von 80. Die Episode endet mit der Reflexion des Teamkapitäns Mats, der das Jahr als lehrreichstes seines Lebens bezeichnet.
Tether werde für illegale Aktivitäten genutzt
Es gebe keinen expliziten Verdacht, sondern lediglich die Feststellung, dass Tether als größter Stablecoin weltweit „für alle möglichen Dinge“ eingesetzt werde, „nicht alle legal“. Die zitierte Behauptung bleibe vage und ohne weitere Begründung oder Beleg.
Die EZB könnte eine eigene digitale Währung auf den Markt bringen
Die Europäische Zentralbank prüfe einen digitalen Euro, der das Bargeld ergänzen solle. Die Interviewten bezweifeln, dass ein „CBDC“ (Central Bank Digital Currency) in nächster Zeit komme, da die EZB vorsichtig und langsam arbeite.
Stablecoins seien das „Tinder für Finanzen"
Stablecoins ermöglichten weltweit binnen Sekunden Geldtransfers ohne Wechselkursrisiko – besonders für Menschen in Ländern mit schwachen Währungen. Ein Gast vergleicht die Nutzung daher mit Dating-Apps: „Du wischst einfach und es passiert was.“
Bitcoins Energieverbrauch bleibe ein ungelöstes Problem
Die hohe Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks verbrauche so viel Strom wie ein mittelgroßes Land. Die Diskussion konzentriere sich auf Alternativen wie Proof-of-Stake, doch ein Interviewter halte eine Abkehr von Bitcoin für unwahrscheinlich, da das Netzwerk bereits zu groß sei.
Regulierung komme – aber langsam
EU-Gesetze wie MiCA (Markets in Crypto-Assets) würden Krypto-Anbieter verpflichten, sich zu registrieren und Kundengelder getrennt zu halten. Die Expert:innen rechnen aber erst in mehreren Jahren mit vollständiger Umsetzung.
Einordnung
Die Sendung präsentiert sich als launige, leicht verdauliche Einführung in Krypto-Assets. Die Moderation bleibt auf persönliche Anekdoten beschränkt („Ich habe meine erste Bitcoin-Transaktion mit 16 gemacht“) und verzichtet auf kritische Nachfragen. Expert:innen kommen zwar zu Wort, doch komplexe Zusammenhänge (z. B. Blockchain-Technologie, Mining, Stablecoin-Backings) werden nur oberflächlich angerissen. Es fehlt ein durchgehender roter Faden: Während ein Gast Stablecoins als Entwicklungshilfe lobt, bleibt unerwähnt, dass viele Projekte in der Praxis auf US-Dollar-Reservien bei kommerziellen Banken basieren – ein systemisches Risiko, das 2022 durch den TerraUSD-Crash sichtbar wurde. Kritische Stimmen zur Marktkonzentration oder zu möglichen Geldwäscheproblemen werden nicht eingeladen; regulatorische Warnungen der EZB oder der BaFin fehlen völlig. So bleibt der Eindruck eines unkritischen Pro-Krypto-Marktplatzes, der Zuhörer:innen kaum hilft, Risiken einzuschätzen. Für ein öffentlich-rechtliches Format ist das journalistische Feuerwerk zu schwach – wer fundierte Aufklärung sucht, wird hier nicht fündig.