In dem Video analysiert der Moderator Barghoorn von «Aktien mit Kopf» die Berichterstattung über angegebene Unruhen und Grenzvorfälle in der spanischen Exklave Ceuta. Dabei kritisiert er scharf die etablierten Medien und wirft ihnen Beschönigung vor.

1. Geheimdienstberichte und gesteuerte Vorfälle

Es gäbe Hinweise darauf, dass die spanischen Behörden vorab informiert gewesen seien und die marokkanische Grenzpolizei die Posten geräumt habe. Barghoorn mutmaßt im Konjunktiv: «Hier lässt sich also schon mal spekulieren oder zumindest vermuten, dass in irgendeiner Art und Weise das Ganze gesteuert war.» Zudem bewertet er die Ereignisse als «Terroranschlag».

2. Kritik am spanischen Premierminister

Der Moderator vergleicht das Verhalten des spanischen Premierministers Pedro Sánchez mit einer Aktion von Friedrich Merz, da dieser während der Krise seine Sommer-Playlist auf Instagram veröffentlicht habe. Barghoorn zitiert einen Social-Media-Kommentar: «Während dein eigenes Land angegriffen wird und deine Bevölkerung bedroht wird, gibst du deinen Leuten irgendwelche Musiktipps.»

3. Diskrepanz bei Rückkehrerzahlen

Während offizielle Berichte von der Rückkehr von fast allen Personen nach Marokko sprechen würden, widersprächen lokale Stimmen wie der Creator Salva Ortega dieser Darstellung. Es werde berichtet, dass «immer noch tausende Leute da» seien und die offiziellen Behauptungen «schlicht gelogen» seien.

4. Fundamentale Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Barghoorn wirft dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, die Lage herunterzuspielen. Die Wortwahl der Moderation im «Brennpunkt» zeuge von «Alarmstimmung», während die eigentliche Bedrohung ignoriert werde. Er bemängelt, dass dort von «Migranten» statt von «Invasoren» gesprochen werde.

5. Unkritische Übernahme radikaler O-Töne

Der Moderator präsentiert einen O-Ton eines ungenannten Bürgers vor Ort, der die Ankommenden als «Verteufelung» oder «Bestien» bezeichnet. Der Befragte äußert, es sei ihm egal, ob er wegen seiner Aussagen als Hater eingestuft werde. Barghoorn kommentiert diesen Ausspruch unkritisch und meint, der Mann spreche ihm «aus der Seele».