1. Vorwurf der Verharmlosung politischer Gewalt
Es werde behauptet, das ZDF verharmlose linksextremistische Gewalt, indem es diese als „weitestgehend friedlich“ bezeichne. Julian Reichelt führt aus: „Wenn militante Linksextremisten der Antifa Jagd auf Menschen machen [...] dann nennt man das beim ZDF ‚weitestgehend friedlich‘ und ein Fest der Demokratie.“
2. Vorwurf der Komplizenschaft durch Schweigen
Es wird unterstellt, Dunja Hayali habe in einem Interview mit Alice Weidel die Angriffe auf Journalisten bewusst verschwiegen, um eine bestimmte politische Agenda zu stützen. Reichelt behauptet, Hayali wolle durch das „Nazi-Framing“ politische Gewalt „heraufbeschwören“.
3. Drohende Abschaffung des Medienstaatsvertrags
Es wird argumentiert, dass das ZDF in Panik sei, da ein Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt das Ende des „Medienstaatsvertrags“ und damit die „Lebensgrundlage des quasistaatlichen Finanzierungsfernsehens“ bedeuten könnte.
4. Kritik an der Gesprächsführung bei Markus Lanz
Es wird behauptet, Markus Lanz agiere als „opportunistischer Scharfrichter“, der Gäste der AfD unterbreche und vorführe, anstatt sachliche Debatten zu führen. Laut Reichelt verfalle Lanz in eine Rolle als „Heimat der Angstpropaganda“.
5. Gendern als ideologisches Herrschaftsinstrument
Es wird postuliert, Gendersprache sei kein harmloses Sprachphänomen, sondern „das sprachliche Erkennungszeichen“ einer „militanten Ideologie“. Das Gendern diene dazu, „uns alle ins ideologische Bekenntnis zu zwingen“.