In diesem Video analysiert der Moderator Barghoorn die politische und gesellschaftliche Einflussnahme zivilgesellschaftlicher Bündnisse, Verbände und bekannter Persönlichkeiten im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, wobei er eine kritische Haltung gegenüber deren Kampagnen gegen die AfD einnimmt.
1. Zivilgesellschaftlicher Protest als orchestrierte Kampagne
Es gäbe im Zuge des Wahlkampfs eine Vielzahl an Organisationen, Gewerkschaften und Bündnissen wie „Wahre Heimatliebe“, die sich zusammengeschlossen hätten, um durch Bustouren und Plakataktionen gezielt Einfluss zu nehmen.
„Nein, es sind irgendwelche Kirchenvereine und Verbände, es sind Gewerkschaften, es sind irgendwelche Aktionsbündnisse und die heißen dann alle irgendwie immer so Bündnis aus der Zivilgesellschaft […]“
2. Kritik an der Herabsetzung von oppositionellen Wähler:innen
Ein Journalist habe in einem Beitrag geäußert, dass das Aufstehen gegen die AfD keinen Gratismut erfordere, und dabei Wähler:innen der Opposition als erfolglose Personen bezeichnet.
„[…] schreibt hier Timu Lehmann, der übrigens alle AfD-Wähler als erfolglose User bezeichnet, ne?“
3. Prominente Positionierung gegen die AfD
Es werde angeführt, dass von Sandra Hüller bis Bill Kaulitz zahlreiche erfolgreiche Menschen eine klare Haltung gegen die AfD einnehmen würden.
„Von Sandra Hüller bis Bill Kaulitz so ziemlich alle erfolgreiche Menschen sind gegen die AfD. Die AfD ist eine Partei für Loser, die nichts auf die Reihe bekommen […]“
4. Diffamierung und Relativierung erfolgreicher Unterstützer
Obwohl Elon Musk als weltweit extrem erfolgreiche Person gelte, werde im Zuge seiner Unterstützung der AfD versucht, seinen Erfolg durch angebliche Charakterlosigkeit im Privatleben abzuwerten.
„Ja, Elon Musk ist zwar extrem reich, ja? Und na leider hat er auch nicht geerbt […] aber er ist ja so charakterlos und so im Privatleben hat er nichts erreicht […]“
5. Zweifel an der Authentizität öffentlicher Haltung
Das Zeigen von politischer Haltung im Kulturbereich werde als risikolos und konformistisch dargestellt, da etablierte Akteur:innen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk angeblich nur linientreue Ansichten vertreten würden.
„[…] wo man dann genau die politische Haltung hat, die alle anderen dort haben, damit man dann schön weiter seine, keine Ahnung, 4 oder 5 000 € Moderatorengehalt bekommt.“