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TITEL: Kleine Anfrage Die Linke - Erkenntnisse der Bundesregierung zum Verein „Zentrum – die alternative Gewerkschaft e. V.“/„Zentrum Automobil e. V.“ und dessen Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen und Parteien (Drucksache 21/5437) – 16.03.2026 TEASER: Eine Kleine Anfrage der Linksfraktion deckt Verflechtungen des rechtsextremen Vereins „Zentrum“ mit AfD, Neonazi-Netzwerken und fragwürdigen Immobilien auf. DESC: Die Linke fragt die Bundesregierung nach Erkenntnissen zu „Zentrum“ – einem rechtsextremen Gewerkschaftsersatz mit Verbindungen bis in die AfD und neonazistischen Strukturen. Drucksache 21/5437. === META END ===

Zusammenfassung

Die Fraktion Die Linke fragt nach aktuellen Erkenntnissen der Bundesregierung zu dem Verein „Zentrum – die alternative Gewerkschaft e. V.“ („Zentrum Automobil e. V.“), der rechtsextremen Verbindungen und Aktivitäten in Betrieben, Politik und Wirtschaft nachgeht. Der Verein, dem vorgeworfen wird, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten und mit Organisationen wie der AfD oder dem Compact-Verlag zu kooperieren, versucht sich als gewerkschaftliche Alternative in Betriebsratswahlen zu positionieren. Die Anfrage thematisiert dessen wachsenden Einfluss in Großbetrieben, mögliche Verbindungen zu neonazistischen Netzwerken sowie rechtliche und finanzielle Aspekte, einschließlich Immobilienbesitz und Sicherheitsbeurteilungen durch Behörden.

Einordnung

Die Kleine Anfrage zielt darauf ab, systematisch mögliche rechtsextreme Strukturen innerhalb des Vereins „Zentrum“ und dessen Umfeld aufzudecken. Durch die detaillierte Auflistung von Fragen zu Mitgliedschaften, Finanzierung, Immobilienbesitz und Verbindungen zu rechtsextremen Parteien oder Organisationen soll die Verstrickung des Vereins in extremistische Netzwerke belegt werden. Die Anfrage unterstellt, dass „Zentrum“ trotz formaler Eigenständigkeit als Vorfeldorganisation der AfD fungiert – etwa durch Teilnahme an AfD-Veranstaltungen oder die Zusammenarbeit mit rechtsextremen Akteuren wie dem Compact-Verlag oder der Identitären Bewegung. Die strategische Ausrichtung könnte darin bestehen, durch parlamentarische Drucklegung eine öffentliche Debatte über die Anerkennung als tariffähige Gewerkschaft zu verhindern und rechtliche oder behördliche Konsequenzen zu forcieren. Möglicherweise dient die Anfrage auch der Vorbereitung weiterer Maßnahmen, etwa zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz.