1. Vorwurf der staatlichen Zensur durch die Landesmedienanstalt NRW
Es werde behauptet, dass die Landesmedienanstalt NRW (LFM NRW) versuche, durch ein Schreiben an den YouTuber Ben Berndt unzulässige Zensur auszuüben. Julian Reichelt zitiert Anwalt Joachim Steinhöfel, der das Schreiben der Behörde als "Einschüchterungssemantik" bezeichne und die Forderung nach einer journalistischen Einordnung einer strittigen Aussage von Björn Höcke zur SA als "Zensurbehörden-Funktion" einstufe. Laut Reichelt stehe dem Staat eine solche "Prüfungs- und Korrekturkompetenz" nicht zu.
2. Angst des Establishments vor dem "blauen Dominoeffekt"
Es wird die These vertreten, dass die herrschende Politik und etablierte Medien eine "wütende Panik" vor den kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt hätten. Es hieße, dass eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD dazu führen könnte, dass Dokumente und Weisungen des Verfassungsschutzes publik werden, die belegen könnten, dass die Einstufung der AfD als "rechtsextremer Verdachtsfall" auf politischer Weisung basiere. Das Ziel der Parteien sei nicht der Schutz der Demokratie, sondern der Erhalt eigener "Reichtümer der Macht".
3. Kritik an der journalistischen Aufarbeitung eines Fotos von Martin Reichardt
Reichelt kritisiert die Berichterstattung der Zeitung "Die Welt" über ein Foto des AfD-Landeschefs Martin Reichardt, auf dem dieser vermeintlich einen Hitlergruß zeige. Es wird vermutet, dass das Bild manipuliert beziehungsweise so beschnitten worden sei, dass der Kontext (ein möglicher "Ritterschlag") nicht erkennbar sei. Diese Berichterstattung diene lediglich als Steilvorlage für Politiker wie Sven Schulze (CDU), um die AfD in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken, ohne dass dafür stichhaltige Belege vorlägen.
4. Warnung vor einer "Relativierung des Nationalsozialismus"
Reichelt wirft der CDU und anderen Parteien vor, durch exzessive Nazi-Vergleiche gegenüber der AfD den Nationalsozialismus zu verharmlosen. Er behauptet, dass dies "gefährlicher als jede noch so abscheuliche Holocaust-Leugnung" sei, da durch die rhetorische Gleichsetzung das historische Unrecht des Nationalsozialismus in der Wahrnehmung junger Generationen entwertet werde. Die CDU mache durch ihre "verzweifelte Rhetorik" Hitler zu einem politischen Werkzeug der Gegenwart.