Linus Neumann und Tim Pritlove diskutieren in der fast zweistündigen Folge 533 von Logbuch:Netzpolitik zunächst die fragwürdige Verwendung der deutschen Warn-App Katwarn zur Aufforderung zum Mitsingen eines Volkslieds. Im Hauptteil analysieren sie die politischen Nachwirkungen des Mordes an dem rechten US-Influencer Charlie Kirk: die Trump-Regierung nutzt den Vorfall zur Eskalation ihrer Cancel-Politik (u. a. Sperrung von Jimmy Kimmel), zur Stärkung rechter Narrative und zur Einschränkung von Rede- und Medienfreiheit. Die Moderatoren kritisieren, wie deutsche Medien (z. B. das Portal „Nius“) diesen Diskurs übernehmen, Journalist:innen wie Dunja Hayali oder Elmar Theveßen bedroht werden und demokratische Debatten durch emotionale Polarisierung ersetzt werden. Weitere Themen sind die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Strategien gegen Rechtspopulismus, die TikTok-Übernahme durch ein US-Konsortium samt Algorithmus-Lizenz, AI-Crawler von Perplexity, fragwürdige KI-Gesichtserkennungs-Tests des BKA mit Polizeidaten sowie eine Ransomware-Attacke auf Flughafen-Check-in-Systeme und Probleme bei der NRW-Wahlsoftware VoteManager. Die Diskussion bleibt weitgehend journalistisch fundiert, argumentiert analytisch und betont die Gefahr autoritärer Machtausübung und gesellschaftlicher Spaltung durch digitale und politische Mechanismen.
Logbuch:Netzpolitik: LNP533 Das Schweigen der Kälber
Logbuch:Netzpolitik analysiert, wie US- und deutsche Rechte den Charlie-Kirk-Mord politisch ausnutzen und die Debattenkultur weiter vergiften.
Logbuch:Netzpolitik
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