Der wirtschaftspolitische Newsletter analysiert die ökonomischen Folgen des Krieges gegen den Iran und der Blockade der Straße von Hormus. Die zentrale These ist, dass die Trump-Administration die inländischen Auswirkungen fatal unterschätzt. Der Präsident behaupte fälschlich, die Blockade sei primär ein Problem Europas. Der Text widerlegt dies anhand explodierender US-Preise für Diesel, Kerosin und Kunststoffe. Diese Teuerungen bei Vorprodukten werden laut Autorschaft unweigerlich an die Verbraucher:innen weitergegeben. Der Text resümiert: "Einen Sieg zu verkünden und wegzulaufen, wird viel schwieriger sein, als Trump denkt." Da diese Kosten die Kerninflation treiben, werde die Notenbank mit hohen Zinsen reagieren müssen, was das Rezessionsrisiko stark erhöht. ## Einordnung Der Text besticht durch eine scharfe makroökonomische Perspektive, die das Framing der US-Regierung als realitätsfern dekonstruiert. Die Mechanismen werden datengestützt hergeleitet, menschliche Kosten des Krieges bleiben jedoch völlig ausgeblendet. Der Fokus liegt rein auf US-Märkten und Geldpolitik. Eine analytisch starke Lektüre für alle, die verstehen möchten, wie militärische Eskalationen die heimische Wirtschaftsdynamik bestimmen.