1. Krisensymptome bei Projektentwicklern der Energiewende

Es werde behauptet, dass etablierte Unternehmen wie Juwi und ABO Energy, die jahrelang als Gewinner der Energiewende galten, aufgrund von Fehlkalkulationen und sinkenden EEG-Vergütungen in den Sanierungsmodus geraten seien. Laut Thomas Mock hätten sich die Unternehmen durch massive Expansion und unzureichende Kostenkontrolle "verhoben". Er führt aus: „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass eben bei der Kostenseite viele Projekte angezettelt wurden mit entsprechenden Vorlaufkosten, aber eben bei den Einnahmen vergessen wurde, dass die EEG-Vergütungen sehr stark sinken konnten.“

2. Kritik an der Subventionslogik der Batterie-Technologien

Speicherlösungen wie Batteriekoplexe würden kritisiert, da sie lediglich ein „subventioniertes System“ stützten. Mock äußert die Sorge, dass Batterien, die den Strom aus Windanlagen speichern, einen erheblichen Energieverlust von bis zu 40 % aufwiesen und selbst eine kürzere Lebensdauer als klassische Kraftwerke hätten. Er behauptet: „Wir haben einen seltsamen Effekt in der ganzen sogenannten erneuerbaren Szene, dass immer neuere Anlagen in die Welt gebracht werden mit hohen Subventionen, Subventionen, die aber immer kürzere Lebenszeiten haben.“

3. EEG als langfristige Belastung für kommende Generationen

Das EEG-System wird als eine Art Staatsverschuldung auf 20 Jahre dargestellt, die finanzielle Spielräume für andere notwendige Investitionen, etwa in die Infrastruktur, blockiere. Mock argumentiert: „Wir werden auf ja ganze Generationen, nächsten 20 Jahre verdonnert, egal wie wir uns anstellen, diesen Zahlungsverpflichtungen zu gerecht zu werden.“ Zudem wird die Behauptung aufgestellt, dass es sich bei diesen Investitionen um „Konsum ohne nachhaltige Wertschöpfung“ handele.

4. Gefahr von „Industrieruinen“ und Entwertung der Landschaft

Es wird davor gewarnt, dass nach Ablauf der Förderzeiträume oder bei Insolvenz der Betreiber zahlreiche Windkraft- und Photovoltaikanlagen als „Ruinen“ in der Landschaft zurückbleiben könnten. Es bestünde das Risiko, dass die Finanzmittel für einen ordnungsgemäßen Rückbau fehlten, wodurch die Kosten auf die öffentliche Hand übertragen würden. Mock zitiert dazu: „Wenn das der Fall ist, dann werden die Ruinen bundesweit rumstehen und keiner weiß, wie sie abgebaut werden soll“.

5. Kritik an der Rohstoff- und Recyclingpolitik

Die aktuelle Energiepolitik schade der industriellen Basis Deutschlands, da durch die hohen Energiekosten ein wirtschaftliches Recycling von Schrott aus alten PV-Anlagen nicht möglich sei. Anstatt die Rohstoffe im Inland zu nutzen, würden diese aufgrund der hohen Energiepreise in Länder mit günstigerer Energie exportiert, was Mock als „Ausverkauf“ bezeichnet. Er stellt fest: „Das Material geht aus Deutschland raus, also auch die sogenannten wertvollen Städte... das ist alles Augenwischerei.“