Das US-Stromnetz werde für seinen schlimmsten Tag dimensioniert – weshalb es die meiste Zeit bei rund 50 Prozent Auslastung brachliege. Ian Magruder, Leiter der Utilize Coalition (getragen von Google, Tesla u.a.), argumentiert: Wer das vorhandene Netz besser auslaste, könne Stromrechnungen senken und neue Nachfrage schneller bedienen – ohne allein auf teuren Neubau zu setzen. David Roberts führt das Gespräch analytisch: Er fragt nach politischen Widerständen, den strukturellen Fehlanreizen investorengeführter Versorger und den Grenzen des Virginia-Gesetzes. Dabei gilt als selbstverständlich, dass wachsende Stromnachfrage durch KI-Datenzentren, Elektroautos und Wärmepumpen grundsätzlich positiv sei. Wie konkrete Einsparungen zwischen Konzernen und Privathaushalten verteilt würden, bleibt ausgeklammert. ### Zentrale Punkte * **Netzauslastung und Erschwinglichkeit** Ein Anstieg der Auslastung um 10 Prozent könne laut Brattle-Studie über ein Jahrzehnt bis zu 170 Milliarden Dollar einsparen – weil mehr Nutzer:innen dieselben Fixkosten teilen würden. * **Batterien als zentrale Technologie** Nahezu jede erwähnte Lösung – flexible Datenzentren, smarte Klimaanlagen, Gemeindebatter