1. Ambitioniertes Wahlziel der AfD Sachsen-Anhalt

Ulrich Siegmund strebe für die Landtagswahl ein Ergebnis von "45 Prozent plus X" an, um eine stabile, alleinige Regierungsverantwortung in Sachsen-Anhalt zu erreichen. Er betonte dabei: "Wir möchten nicht reden. Wir möchten handeln!"

2. Behauptung finanzieller Unterstützung durch politische Konkurrenten

Siegmund verkündete, dass ein namentlich nicht genanntes CDU-Kreistagsmitglied eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an die AfD geleistet habe, um den "links-grünen Kurs" der eigenen Partei zu bekämpfen. Er wertete dies als Anzeichen für ein Ende der Abgrenzung gegenüber der AfD: "Es ist kein Unterschied mehr feststellbar im Parlamentarismus zwischen der CDU, zwischen den Linken, zwischen den Grünen."

3. Kritik an Medien und institutionellen Strukturen

Der Redner stilisierte die AfD als "letzte konservative Hoffnung" und unterstellte anderen Medien sowie politischen Institutionen eine systematische Ausgrenzung und Druckausübung. Er behauptete, dass bei AfD-Veranstaltungen "die Mitte der Gesellschaft" anwesend sei, während er kritische Medienberichterstattung als "kampagnenhaft" und "inhaltlich unbewaffnet" abtat: "Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf Dauer nicht niedergelogen werden."

4. Aufruf zur Beobachtung bei der Briefwahl

Siegmund forderte die Anhänger:innen dazu auf, insbesondere in Pflegeeinrichtungen bei der Briefwahl genau hinzusehen, um eine vermeintliche Manipulation durch "politisch gesteuerte Träger" zu verhindern: "Lasst es nicht zu, dass diese Wahl hier [...] manipuliert wird."

5. Programmatische Ankündigungen zur Regierungsübernahme

Als eine der ersten Amtshandlungen einer potenziellen AfD-Landesregierung kündigte Siegmund die Kündigung des Medienstaatsvertrages und die Abschaffung der "Rundfunkzwangsabgabe" an.