Das Video zeigt ein Interview des Videomacher:in Carsten Jahn mit einem AfD-Politiker (im Transkript fälschlicherweise teils als „Läufer Rehm“ bezeichnet, gemeint ist Hannes Gnauck oder ein lokaler Spitzenkandidat) im Rahmen eines Wahlkampfauftritts in Mecklenburg-Vorpommern. Im Gespräch wird massiv Kritik an der regierenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesich sowie an den etablierten Parteien SPD und CDU geübt. Dabei dominieren Vorwürfe des Opportunismus, der Misswirtschaft und der Einschränkung von Meinungsfreiheit.
1. Vorwürfe gegen Manuela Schwesich und die SPD
Es werde ausgeführt, dass die Ministerpräsidentin Manuela Schwesich „ganz schön viel Dreck am Stecken“ habe. Sie habe alle Rücklagen des Landes verfrühstückt, und die Regierung plane für 2028 ein Defizit von einer Milliarde Euro. Zudem werde sie als „gnadenlose Opportunistin“ bezeichnet, die ihre Fähnchen nach dem Wind drehe.
2. Kritik an der CDU und mangelnder Gesprächsbereitschaft
Es werde diskutiert, dass die CDU mit nur noch neun Prozent in Umfragen dastehe und unglaubwürdig agiere. So werde kritisiert, dass CDU-Vertreter die Linken als koalitionsunfähig bezeichneten, sich zuvor aber mit ihnen und der SPD auf einem Wirtschaftsrat zusammengesetzt und den Gesprächspartner ausgeladen hätten.
3. Alternative Medien und Medienkritik
Es werde behauptet, dass die traditionelle Medienlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern – insbesondere die Ostseezeitung – eng mit der SPD verflochten sei. Der Interviewpartner empfehle den Bürger:innen, sich stattdessen über „freie Medien“ und die Internetangebote der Partei zu informieren, da ältere Menschen ohne Internetzugang sonst nicht neutral erreicht würden.
4. Pläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Es werde angekündigt, dass im Rahmen eines „100-Tage-Programms“ massiv gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorgegangen werden solle. Der Rundfunkstaatsvertrag solle reformiert, die Rundfunkbeiträge infrage gestellt und der Parteieinfluss in den Gremien zurückgedrängt werden, da die Bürger angeblich „desinformiert“ würden.
5. Wirtschaftliche und administrative Sofortmaßnahmen
Es werde versprochen, nach einer möglichen Regierungsübernahme einen strikten Kassensturz und eine Inventur der Landesverwaltung vorzunehmen, um bei den Personalkosten einzusparen. Zudem solle für junge Familien beim Kauf der ersten eigenen Immobilie die Grunderwerbsteuer auf null gesenkt werden.