Ein Sprecher des „Deutschland-Kuriers“ kritisiert in dem Video den Musiker Daniel Pongratz (bekannt als Danger Dan von der Antilopen Gang) scharf und wirft ihm angebliche Heuchelei vor. Anlass ist eine Diskussion um eine verhinderte Aufführung des Künstlers in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ sowie Aussagen des Musikers über die Einschulung seines Kindes in Berlin-Kreuzberg.

1. Vorwurf der Heuchelei bezüglich der Schulwahl

Der Sprecher behauptet, Daniel Pongratz habe sich mit anwaltlicher Hilfe in eine andere Schule eingeklagt, um sein Kind vor den angeblichen Zuständen an einer Berliner Einzugsschule zu schützen. Der Moderator behauptet, der Musiker wolle damit in der Praxis das vermeiden, was er politisch befürworte. Dazu zitiert der Sprecher den Musiker mit den Worten: „Das ist mir auch tatsächlich eher unangenehm, dass ich dass ich das machen kann, aber das geht. Du kannst in Berlin Geld in die Hand nehmen, gehst zu einem Anwalt und der sagt, ich kriege ich kann dir damit einen Schulplatz klarmachen.“

2. Kritik an linken Positionen und dem ZDF-Auftritt

Der Moderator wirft dem Künstler vor, in seinen Liedern linksextreme Gewalt zu verherrlichen und unter anderem die sogenannte „Hammerbande“ zu unterstützen. Das ZDF habe ihn laut dem Sprecher zu Recht wegen potenzieller Gewaltaufrufe ausgeladen. Der Sprecher sagt dazu über den Vorfall: „Überraschenderweise hat das ZDF ihn dann kurzfristig ausgeladen, weil so heißt es, Teile seines Textes als Aufruf zu Gewalt verstanden werden könnten. Ja, meine Lieben, das ist so. Das ist tatsächlich so, das sind lupenreine Aufrufe zu Gewalt, zur Selbstjustiz gegen andersdenkende, wenn ihr mich fragt.“

3. Verknüpfung von Schulsituation und Migration

Der Sprecher bringt die von Daniel Pongratz erwähnte „Gewaltformigkeit“ im Schulalltag direkt mit Migration in Verbindung. Er behauptet, die Zustände an Kreuzberger Schulen seien das Resultat von Masseneinwanderung. Hierzu erklärt der Sprecher: „Tja, mein lieber Daniel Pongratz, von wem geht denn die Gewalt aus? Auf den Schulen in Kreuzberg? Wer sind denn da die Gewalttäter? Sind das die paar verbliebenen deutschen Jungs? Glaube nicht.“

4. Kritik an Kabarettisten und dem politischen Diskurs

Auch der Kabarettist Florian Schröder wird vom Sprecher angegriffen, weil er den Künstler in Schutz genommen habe. Der Moderator bezeichnet Schröder als „hochnot peinlich“ und „Lusche“, die sich mit Gewalt gemein mache. Der Sprecher betont, dass der angebliche Widerspruch zwischen linker Theorie und privater Lebensrealität den Kern des Problems ausmache, und fordert stattdessen harte Maßnahmen in der Migrationspolitik.