Thomas Barghoorn kommentiert in seinem YouTube-Video Ausschnitte aus einem Livestream von „Aktivistmann“, in dem ein Aufeinandertreffen zwischen dem „heute-show“-Reporter Fabian Köster und dem AfD-Politiker Ulrich Siegmund gezeigt wird. Er feiert diese Szenen als gelungenes Vorgehen gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

1. Öffentlicher Rundfunk betreibe Aktivismus statt Journalismus

Es werde behauptet, dass Medienschaffende des ZDF in Wahrheit keine seriösen Journalist:innen, sondern linksextreme Aktivist:innen seien, die gezielt nach Deutungs- und Meinungshoheit strebten. Barghoorn zitiert dazu: „Schlag sie mit ihren eigenen Methoden, diese ganzen sogenannten Journalisten sind es nämlich in Wahrheit nicht. Sie sind nichts andere als Aktivisten, ja?“.

2. Umkehrung der Interview-Situation als probates Mittel

Es wird angeführt, dass es begrüßenswert sei, wenn Reporter wie Fabian Köster von eigenen Aktivist:innen abgefangen und mit kritischen Gegenfragen konfrontiert würden. Der Sprecher betont laut Transkript: „Das ist richtig genial, Leute, ja? Schlag sie mit ihren eigenen Methoden, diese ganzen sogenannten Journalisten sind es nämlich in Wahrheit nicht.“

3. Kritik an den Inhalten und Finanzierungsformen der „heute-show“

Die im Video gezeigten Fragen des Reporters an den Politiker Ulrich Siegmund würden als inhaltlich wertlos, nicht lustig und von fragwürdiger Qualität eingestuft. Zudem wird kritisiert, dass Bürger:innen per „Zwangsgebühren“ für Formate zahlen müssten, die angeblich linke Agenden bedienen.

4. Strategischer Umgang mit etablierten Medien

Es wird die These vertreten, dass Politiker:innen der AfD grundsätzlich nicht mehr in etablierte Talkshows oder Sendungen wie die von Caren Miosga gehen sollten, da dort ohnehin keine fairen Gespräche stattfinden könnten. Jede Teilnahme würde die Sendungen lediglich mit unerwünschter Aufmerksamkeit belohnen.

5. Inhaltsleere Befragungen als legitime Abwehr

Sollten Politiker:innen dennoch mit provokanten oder spitzfindigen Fragen konfrontiert werden, sei eine inhaltliche Auseinandersetzung gar nicht nötig oder ratsam. Es gehe rein um ein „Spiel der Einordnung“, bei dem man sich über die Fragesteller lustig machen müsse, anstatt auf deren Punkte einzugehen.