1. Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Es wird die Forderung erhoben, das aktuelle System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vollständig abzuschaffen und durch einen sogenannten „Grundfunk“ zu ersetzen. Daniel Wald behauptet, der Rundfunk sei nicht reformierbar und wirke durch „Indoktrination“ auf die Zuschauer:innen. Eine Finanzierung über Zwangsgebühren solle wegfallen; stattdessen werde ein Modell nach dem Vorbild von „Pay-TV“ präferiert, bei dem Nutzer:innen für zusätzliche Inhalte individuell zahlen sollen. „Wir wollen die Zwangsgebühr abschaffen, wir wollen, dass sich ein Grundfunk dann nur noch auf diese Kernkompetenzen konzentriert [...] aber auf jeden Fall ohne politische Schlagseite oder entsprechende Indoktrination der Zuschauer.“

2. Strategie für Sachsen-Anhalt

Daniel Wald betont die Bedeutung der kommunalen Ebene für die politische Arbeit. Er sieht den aktuellen Verbund der AfD in Kreistagen und Stadträten als entscheidendes Instrument, um den „politischen Wandel“ voranzutreiben. Ziel sei es, als Schnittstelle zwischen Landes- und Kommunalebene zu fungieren, um Projekte in den Bereichen Asyl, Bildung und Wirtschaftsförderung, insbesondere im „Chemiereieck“, umzusetzen. „[...] und jetzt müssen wir eigentlich nur noch wirken und das Beste für unsere Kommune herausholen.“

3. Sozialpolitische Versprechen bei einer Regierungsübernahme

Für den Fall einer Regierungsverantwortung werden konkrete Maßnahmen zur finanziellen Entlastung von Familien und Rentner:innen in Aussicht gestellt. Dazu zählten die Beitragsfreiheit des letzten Kita-Jahres, kostenfreies Kita-Essen sowie eine steuerfreie Rente für Menschen, die 40 Jahre lang Beiträge gezahlt haben. „Wir können z.B., wir haben es heute auch bei dem entsprechenden Dialog erfahren, bei den Kitakosten ansetzen [...] Da können wir mal ansetzen.“

4. Interpretation von Resonanz bei Bürgerdialogen

Der hohe Zuspruch bei der besuchten Veranstaltung wird als Beleg für einen flächendeckenden Wunsch nach politischem Wandel gewertet. Die Zunahme der Teilnehmerzahlen bei Bürgerdialogen – im Vergleich zu früheren Jahren – wird als Zeichen einer gesellschaftlichen Mobilisierung interpretiert. „[D]ie Bürger wollen den politischen Wandel und ich bin mir sicher, dass wir am 6. September für den politischen Wandel für Sachsen-Anhalt sorgen.“