Der Newsletter "Public Notice", verfasst von Aaron Rupar mit Beiträgen eines Ko-Autors namens David, analysiert das zweite Trump-Regime nicht als bloße Personalunion, sondern als ein System aus fünf idealtypischen Kategorien von "Stooges" – Kollaborateur:innen, deren berechenbare Kollaborationsbereitschaft strukturell gefährlicher sei als die Figur Trump selbst. Ausgehend von der These, dass Trumps "Diktaturversuch" politisch bereits gescheitert sei, rückt der Text die Vernetzung von Unterstützer:innen in den Fokus, die auch nach einem möglichen Abgang des Präsidenten für künftige autoritäre Führungspersönlichkeiten bereitstehen würden.

Als erste Kategorie identifiziert der Autor den "Opportunisten", exemplifiziert durch den amtierenden Justizminister Todd Blanche, der 2023 seine Partnerschaft bei der renommierten Wall-Street-Kanzlei Cadwalader aufgab, um Trumps strafrechtliche Verteidigung zu übernehmen und nun das Justizministerium (DOJ) intern durch sogenannte Hexenjagden gegen jene Mitarbeiter:innen zu zerstören, die an Ermittlungen gegen Trump beteiligt waren. Die zweite Gruppe, die "sub-mediokren Stooges", umfasst inkompetente, aber absolut loyalitätsfeste Figuren wie Pam Bondi, Kristi Noem oder Pete Hegseth, deren Fehlen an Eigenständigkeit und Intelligenz nicht als Schwäche, sondern als Vorteil für Trump fungiere – sie verstärkten dessen "Dummheit, Sadismus und Schlamperei" und trügen so zur Destabilisierung des Regimes bei. Die dritte Kategorie betrifft "Karriere-GOP-Politiker:innen", die – wie der ehemalige Abgeordnete Peter Meijer berichtet – aus reiner Primär-Wah