Zusammenfassung

Die Fraktion Die Linke fragt in 23 Punkten nach den Ursachen und Folgen der Abwanderung junger Frauen aus strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung. Im Fokus stehen mangelnde Berufs- und Ausbildungsperspektiven, ungleiche Geschlechterverteilung in ländlichen Gebieten sowie Folgen für Daseinsvorsorge, Familiengründung und demografischen Wandel. Die Anfrage verlangt detaillierte Daten zu Wanderungsbewegungen, regionalen Unterschieden in Geburtenraten und Altersstrukturen sowie zu Förderprogrammen von Bund und Ländern zur Rückgewinnung junger Frauen.

Einordnung

Die Anfrage könnte darauf abzielen, strukturelle Benachteiligungen Ostdeutschlands zu thematisieren und politische Versäumnisse der Regierung Merz (CDU/CSU-SPD) in der Regional- und Gleichstellungspolitik offenzulegen. Möglicherweise wird hier ein Narrativ der systematischen Abwanderung mit Folgen für Lebensqualität und Zusammenhalt in Ostdeutschland konstruiert. Besonders relevant erscheint die Betonung geschlechtsspezifischer Wanderungsmuster, die übliche Debatten um Abwanderung um eine soziale Dimension erweitern.

Da es sich um eine Kleine Anfrage handelt, steht die Antwort der Bundesregierung noch aus.