Carsten Jahn bespricht in seinem Video unter dem Titel „Am 10. August tritt Merz zurück? NEIN!“ aktuelle Falschmeldungen in den sozialen Medien und wirft deutschen Medien sowie Politiker:innen vor, diese für politische Desinformationskampagnen zu instrumentalisieren.

1. Künstlich aufgeblähte angebliche Desinformationen

Es gäbe eine online verbreitete Falschmeldung über den angeblichen Rücktritt von Friedrich Merz am 10. August, die von Medien und Politik fälschlicherweise als russische Desinformationskampagne zur Beeinflussung von Landtagswahlen dargestellt würde. Jahn behauptet: „Aus einer Nachricht von einem Schwachmaten wahrscheinlich oder Volltrottel […] stricken die deutschen Medien und die Altparteien Politik, was draus? Eine russische Desinformationskampagne.“

2. Angst und Panikmache durch alle politischen Seiten

Es würde von allen Seiten pauschal „Scheiße“ erzählt, um bei den Bürger:innen gezielt Verunsicherung, Einschüchterung und Angst auszulösen. Der Moderator führt dazu an: „Das ist so eine richtig krasse Nummer, was hier gerade läuft. Also wirklich noch mal, ja, lasst euch nicht so ein Schwachsinn erzählen.“

3. Gerüchte um den Bundespräsidenten

Es hielte sich hartnäckig das Gerücht, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werde die Ernennung von Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten durch die Verweigerung seiner Unterschrift verhindern. Jahn stellt dazu klar: „Der wird überhaupt nichts machen. Das ist das Problem, weil er unterschreibt die Urkunde gar nicht. Der wird dem gar nicht vorgelegt.“

4. Zweifel an der Urheberschaft von Drohnenangriffen

Bei Berichten über Drohnenzwischenfälle an der Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien werde reflexartig der russische Staat beschuldigt, obwohl dies oft nicht bewiesen sei oder sich später als ukrainische Abwehr- oder Ablenkungsdrohne herausstelle. Jahn kritisiert dazu: „Dumm nur, dumm nur, liebe Leute, dass auch darauf natürlich sofort alle anspringen in den sozialen Netzwerken, vor allem natürlich wer, na alle angeschlossenen Funkhäusern […] Der Russe was, der Russe was.“

5. Aufruf zur eigenständigen Medienprüfung

Zuschauer:innen sollten sich nicht ins Boxhorn jagen lassen, sondern jede geopolitische oder im Wahlkampf verbreitete Nachricht kritisch gegenprüfen. Der Moderator betont abschließend: „Überprüft auch das, überprüft auch die Meldungen, die aus dieser Seite kommen. Und deswegen sage ich ja auch immer persönlich, bitte überprüft auch mich.“