Im vorliegenden Video von Barghoorn Finance (bekannt als "Aktien mit Kopf") setzt sich der Moderator intensiv mit einer aktuellen Titelgeschichte des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" über den AfD-Politiker Ulrich Siegmund auseinander. Neben geschäftlichen Sponsorhinweisen und Eigenwerbung für kommende Interviewformate dominiert die Einordnung des Magazin-Covers als angebliche Stigmatisierung und verdeckter Gewaltaufruf.

Der Spiegel versuche, Ulrich Siegmund zu diskreditieren

Der Moderator behauptet, der Artikel im "Spiegel" sei ein "absoluter Witz". Der Text behaupte lediglich, Siegmund sehe gut aus, lächle viel und könne gut verkaufen, weshalb er nun zum "gefährlichsten Mann Deutschlands" erklärt worden sei. Er führt dazu aus, dass es sich dabei um eine Form von verzweifelter Wahlpropaganda der etablierten Medien handle.

Das Magazin-Cover stelle einen Aufruf zur Gewalt dar

Das Titelblatt wirke wie ein "Fahndungsbild" und sei "emotionslos, ausdruckslos" gestaltet worden. Der Moderator meint, dass man dieses Cover "schon fast indirekt als Gewaltaufruf werten" könne, und fordert seine Zuschauerschaft auf: "Schande über den Spiegel, schämt euch einfach in Grund und Boden."

Ulrich Siegmund weise die Zuweisung als gefährlich von sich

In einem eingespielten Zitat äußert sich Ulrich Siegmund selbst dahingehend, dass Terroristen und Straftäter offenbar nicht als gefährlich gelten würden. Vielmehr sei jemand, "der sein Land liebt, der für eine bessere Zukunft kämpft und der die Demokratie wirklich zum Leben erwecken möchte", nach Ansicht der Berichterstattung der gefährlichste Mann im Land.

Staatliche Institutionen würden demokratische Standards abbauen

Es gäbe laut dem Moderator und präsentierten Ausschnitten diverse Gedankenspiele und institutionelle Manöver, um eine potenzielle AfD-Regierung zu verhindern. So würden etwa Gerichtsinstanzen eingeschränkt, um das Klagerecht zu beschneiden. Siegmund kritisiert zudem angebliche Überlegungen, die Landespolizei der Bundespolizei zu unterstellen, was er als verfassungswidrig bezeichnet.

Das kommende Interview werde alle Rekorde brechen

Der Moderator kündigt ein vierstündiges, ungeskriptetes Gespräch auf dem Format "ungeskriptet" an. Siegmund werde dort Themen ansprechen, die bei anderen Formaten wie Talkshows unerwünscht seien. Der Moderator ist sich sicher, dass dieser Auftritt in der heißen Wahlkampfphase viral gehen und den Erfolg der Partei weiter befeuern werde.

Kritiker:innen würden in Talkshows falsch deklariert

In öffentlich-rechtlichen Sendungen würden gezielt Manipulationen betrieben. So würden Personen im Publikum platziert, die ihre Angst vor Ulrich Siegmund äußern, während verschwiegen werde, dass es sich dabei um Mitglieder der Partei "Die Linke" handle.