Der Newsletter "Public Notice" analysiert Trumps militärische Drohungen gegen den Iran. Autor Thor Benson kritisiert den Plan, zivile Kraftwerke anzugreifen. Er zitiert den Präsidenten: "Wir werden jedes einzelne ihrer Stromerzeugungskraftwerke sehr hart und wahrscheinlich gleichzeitig treffen." Die Regierung brüste sich zudem mit tödlichen Angriffen auf die Infrastruktur. Der Völkerrechtler Brian Finucane stellt im Interview klar, dass Angriffe auf zivile Ziele Kriegsverbrechen darstellten. Die Ursache der Aggression liege in der vorherigen US-Invasion in Venezuela. Diese Aktion sei "eine eklatante Verletzung der UN-Charta" gewesen, deren Straflosigkeit Trump nun zum Krieg im Iran ermutigt habe. ## Einordnung Der Text nutzt ein alarmistisches Framing und skizziert eine rechtlose US-Außenpolitik. Offizielle Stellungnahmen der Regierung fehlen völlig, was die Quellenlage stark einseitig macht. Der Newsletter wertet Regierungsmitglieder pauschal als "Handlanger" ab und verwischt die Grenze zwischen Journalismus und politischem Aktivismus. Trotzdem wird die hochrelevante Bedeutung des Völkerrechts debattiert. Für Beobachter:innen, die eine fundierte juristische Fundamentalkritik der US-Regierung suchen, ist diese Ausgabe lesenswert.