Der Newsletter analysiert die US-Energiepolitik vor dem Hintergrund einer durch den Iran ausgelösten Krise fossiler Brennstoffe. Trotz massiv gestiegener Benzinpreise blockiere die Trump-Administration den Ausbau erneuerbarer Energien. Ein drastisches Beispiel sei die Zahlung von fast einer Milliarde US-Dollar an TotalEnergies, um den Bau geplanter Offshore-Windparks zu verhindern. Der Text argumentiert, diese Politik sei wirtschaftlich destruktiv, da Wind und Solar längst rentabel seien. Dies beweise das konservative Texas, wo Erneuerbare bereits ein Drittel der Stromerzeugung ausmachten. Die Motive der Regierung lägen primär in Spenden der Fossilindustrie sowie in tiefgreifender rechter Propaganda. Rechte Eliten würden erneuerbare Energien routinemäßig als "woke" verurteilen, während Donald Trump absurde Narrative bediene, wenn er behaupte, Windkraft würde "Wale verrückt machen". ## Einordnung Der Kommentar nutzt einen scharf kritischen Deutungsrahmen und stellt die US-Regierung als wirtschaftsfeindlich und ideologisch verblendet dar. Die Argumentation stützt sich stark auf psychologische Interpretationen: Die Ablehnung zukunftsweisender Energien entspringe einer maskulinistischen Unsicherheit und dem fragwürdigen Narrativ, dass wahre Stärke im Verbrennen fossiler Stoffe liege. Gegenstimmen oder strukturelle Hürden der Energiewende werden konsequent ausgeblendet. Stattdessen wird die fossile Lobby als reaktionärer Akteur gerahmt, der seine Profitinteressen und ideologischen Obsessionen über das nationale Wohl stellt. Der Newsletter ist hochgradig lesenswert für Leser:innen, die die komplexe Schnittmenge von Energieökonomie, Kulturkämpfen und rechter Ideologie verstehen wollen. Wer hingegen eine neutrale Marktanalyse sucht, für den gilt bei diesem sehr meinungsstarken Beitrag eine klare Lesewarnung.