1. Behauptung einer strukturellen Bevorzugung der AfD durch die Medien
Kellner unterstellt den öffentlich-rechtlichen Medien eine tendenziöse Berichterstattung. Er behauptet, dass Journalist:innen wie Dunja Hayali von der AfD Distanzierungen für Gewalt fordern würden, für die diese gar nicht verantwortlich sei, womit er die journalistische Objektivität in Frage stellt: „Was hat die Kohle da in der geraucht?“.
2. Kritik an der journalistischen Einordnung von Gegendemonstrationen
Kellner kritisiert, dass Proteste gegen den AfD-Parteitag in Erfurt in den Medien als „Fest der Demokratie“ bezeichnet würden. Er deutet an, dass dies eine Verzerrung der Realität darstelle, da er die Teilnehmer:innen als gewaltbereit einstuft: „So muss ich also so ein Fest der Demokratie bildlich und wörtlich gesprochen darstellen.“
3. Ablehnung der Gewalt gegen Journalist:innen als Instrument der Gegenseite
Der Moderator thematisiert Angriffe auf Apollo-News-Reporter und kritisiert die Reaktion des Bündnisses „Widersetzen“. Er stellt die Behauptung auf, dass diese Gruppierung Gewalt gegen Journalist:innen rechtfertige und diffamiere: „Widersetzen billigt Angriffe auf Journalisten und hier rechtfertigen sie die Tat von Erfurt.“
4. Darstellung von Politiker:innen als „fremdgesteuert“
In Bezug auf Alice Weidel und Tino Chrupalla nutzt Kellner spöttische Rhetorik. Er zitiert externe Einschätzungen, wonach Weidel eine „gouvernantenhafte, artifizielle Figur“ sei, und stellt die Frage nach einer „First Lady“ in einer provokanten, teils abwertenden Weise dar, um die persönliche Integrität der Politikerin in Frage zu stellen.
5. Kommerzielle Verknüpfung von Empörung und Verkauf
Kellner nutzt die thematisierten politischen Konflikte direkt für Cross-Selling-Maßnahmen. Er schaltet zwischen seine politischen Kommentare Werbeblöcke für „Mystery-Boxen“ oder Goldmünzen: „Im Shop als Unterstützung für dieses Format kriegt was zurück, Win-Win Situation, Lirum Larum, haut raus die Penunsen.“