Im Video „Was passiert, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert?“ diskutieren die Moderator:innen Dr. Stephanie Elsässer und Paul Klemm über die anstehenden Landtagswahlen im September 2026. Sie prognostizieren einen Wahlsieg der AfD unter Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und kündigen ein neues, tägliches Reportageformat an. Dabei wird auch zu Spenden für das Team aufgerufen.
1. Umfragewerte und Wahlchancen der AfD
Die Moderator:innen konstatieren, dass die AfD in aktuellen Umfragen für Sachsen-Anhalt bei über 40 Prozent liege. Es werde geäußert, dass der Wahlkampf der CDU gegen Friedrich Merz eine „Fehlkalkulation“ gewesen sei und die Chancen für einen historischen AfD-Sieg hervorragend stünden.
2. Ankündigung eines neuen Reportageformats
Das Format „Compact Sachsen-Anhalt“ werde ab dem Folgetag täglich um 18 Uhr ausgestrahlt. Ein sechsköpfiges Team um Paul Klemm begleite den Wahlkampf vor Ort, um „Land und Leute“ zu treffen. Zuschauer:innen werden mehrfach zu Spenden via PayPal oder Überweisung aufgefordert, um die Kosten für Unterbringung, Fahrten und eine geplante Plakatkampagne zu decken.
3. Befürchtungen bezüglich Ausschreitungen der Antifa
Es werde gewarnt, dass linksextremistische Gruppen im Falle eines AfD-Sieges massiven Widerstand leisten könnten. Die Moderatoren behaupten, die Antifa habe bereits angekündigt, „den Landtag stürmen“ und Ministerien blockieren zu wollen. Dabei wird geäußert, es würden extra Personen aus anderen Bundesländern anreisen, um das Land „kaputt zu machen“.
4. Medienberichte über den Studienabschluss von Ulrich Siegmund
Berichte über angebliche Zweifel am Studienabschluss des AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund werden als haltlose Angriffe dargestellt. Es wird behauptet, die „Junge Freiheit“ habe das vollständige Zeugnis vorgelegt, womit der Vorwurf entkräftet sei. Es handele sich um einen „Skandal, der eigentlich überhaupt keiner ist“.
5. Das 10-Punkte-Sofortprogramm der AfD
In eingespielten Videosequenzen stellt Ulrich Siegmund ein 10-Tage- beziehungsweise 10-Punkte-Programm für die ersten 100 Tage vor. Dazu zählten unter anderem die Kündigung des Medienstaatsvertrages, härtere Abschiebungen, eine Arbeitspflicht für Asylbewerber sowie das Ersetzen von Regenbogenflaggen durch Deutschlandflaggen an öffentlichen Gebäuden.
6. Sachsen-Anhalt als politischer „Dominostein“
Ulrich Siegmund und die Moderatoren bewerten einen möglichen Regierungswechsel als nationales Signal. Siegmund führt aus, dass eine AfD-Regierung im Bundesrat „Frischen Wind“ bringen und den Druck auf den Bund bezüglich Themen wie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhöhen werde. Sachsen-Anhalt diene hierbei als erster „Dominostein“ für ganz Deutschland.