1. Anspruch auf Alleinregierung und 100-Tage-Programm
Die AfD Sachsen-Anhalt strebe laut den Sprecher:innen nach dem 6. September eine Alleinregierung an. Kernstück sei ein "100-Tage-Sofortprogramm", das als "Messlatte" für die Wählerschaft dienen solle. Man behaupte, dieses Programm enthalte konkrete, teilweise kostenneutrale Maßnahmen, um das Land "vom Kopf auf die Füße zu stellen". Ulrich Siegmund betonte: "Wir möchten nicht reden, wir möchten handeln."
2. Radikaler Umbau der Migrationspolitik
Ein zentraler Punkt der Agenda sei eine "Abschiebeoffensive ab Minute 1". Hans-Thomas Tillschneider und weitere Redner äußerten, man wolle Asylbewerber per Verwaltungsakt zur Arbeit verpflichten. Die aktuelle Asylpolitik wird als "Völkerwanderungsmigration" geframt, wobei Menschen als "ungebetene Gäste" bezeichnet wurden, denen man es "ungemütlich machen" müsse.
3. Frontalangriff auf Medien und Rundfunk
Die Partei plane die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge. Die mediale Landschaft wurde als "abgehoben" und von der "Lebensrealität entkoppelt" dargestellt. Ulrich Siegmund begrüßte das Recherche-Netzwerk Correctiv sarkastisch im "Raum des gesunden Menschenverstandes" und behauptete, solche Medienberichte hätten durch den "Ritterschlag" (gemeint ist vermutlich die mediale Aufmerksamkeit) erst zum Erfolg der AfD beigetragen.
4. Diskreditierung politischer Gegner
Die CDU unter Sven Schulze wurde als "Lügen-CDU" diffamiert. Die Sprecher:innen warfen der CDU vor, eine "pseudokonservative Regierung" zu führen, die insgeheim mit "Linksextremisten" paktiere. Man betonte die eigene Rolle als einzige "glaubwürdige Alternative" und schwor die Anhängerschaft auf Geschlossenheit ein.
5. Inszenierung als geschlossene Einheit
Das Video betont durchgehend die "Aufbruchstimmung" und "Geschlossenheit" des Landesverbandes. Die Redner:innen suggerieren, dass die Partei trotz "Kampagnen" und "Fake News" der Konkurrenz stabil bei über 40 % in den Umfragen stehe, was als Zeichen für den Erfolg ihres Kurses gewertet wurde.