1. Ambitionen für den Landesvorstand

Sabrina Preuß kandidiere als Beisitzerin für den Landesvorstand der AfD Bayern. Sie wolle sich primär organisatorisch einbringen und ihre Social-Media-Reichweite nutzen, um das Programm auszubauen. Ihr erklärtes Ziel sei es, "die Grabenkämpfe" innerhalb der Partei zu beenden und eine geschlossene Einheit zu schaffen, mit dem langfristigen Ziel, "irgendwann einmal hier alleine regieren zu dürfen".

2. Kritik an der Migrations- und Sozialpolitik

Ein zentraler Aspekt ihrer Argumentation sei die Verknüpfung von Migration und finanzieller Not. Sie behauptet: "Durch diese ganze Masseneinwanderung ist natürlich die Finanzpolitik katastrophal." Sie kritisiert, dass Gelder für Menschen ausgegeben würden, die "noch nie bei uns eingezahlt haben", während Rentner:innen in Armut leben müssten. Es müsse eine Umstrukturierung der Mittel erfolgen.

3. Fokus auf Familienpolitik und Fachkräfte

Als weiteren Schwerpunkt nennt Preuß die Familienpolitik, die sie als "grauenhaft" bezeichnet. Sie argumentiert, dass eine Abkehr von der aktuellen Politik notwendig sei, um die eigene Fachkräftebasis zu stärken: "Wir brauchen unsere eigenen Fachkräfte, wir müssen unsere Fachkräfte selber machen und dadurch brauchen wir eine veränderte Familienpolitik."

4. Finanzielle Expertise und Prognose

Ihre Eignung für den Finanzbereich begründet sie mit ihren Ausbildungen zur Hotelfachfrau und Sparkassenkauffrau sowie ihrer aktuellen Tätigkeit als Hotelmanagerin. Zur wirtschaftlichen Lage merkt sie an, dass die "Parteien" das Land "wundergewirtschaftet" hätten. Ein "Aufarbeiten" der Probleme werde nicht in einer Legislaturperiode gelingen, sondern "Jahrzehnte dauern".