Carsten Jahn kommentiert in diesem Video den Bundesparteitag der AfD in Erfurt. Er vertritt die Auffassung, dass die Veranstaltung ein voller organisatorischer und politischer Erfolg gewesen sei, während er die Gegenproteste sowie die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien scharf kritisiert.
1. Behauptung eines erfolgreichen Parteitagsverlaufs
Jahn behauptet, die AfD habe sich durch eine professionelle Organisation ausgezeichnet und den Parteitag „hundertprozentig perfekt“ durchgeführt. Er führt an: „Die AfD war aber schon längst da, bevor die überhaupt ihr Widersetzen und Blockieren beginnen konnten.“
2. Kritik an der Berichterstattung und Vorwurf der Lüge
Der Sprecher unterstellt dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine ideologische Voreingenommenheit und bewusste Falschdarstellung. Er bezieht sich dabei auf die Debatte um das Datum des Parteitags: „Nur dummerweise war das gelogen und ihr ganzes Programm [...] das war eine reine Heuchelei, eine reine Lüge.“
3. Diskreditierung der Gegenproteste
Jahn bezeichnet die Proteste gegen den Parteitag als gescheitert und lächerlich. Er behauptet, die Protestierenden hätten lediglich „Müllcontainer“ blockiert und sich „bis auf die Knochen blamiert“. Die Teilnehmer:innen werden als „linksextreme Sozialdemokraten“ oder „neofaschistische Grüne“ diffamiert.
4. Vorwurf des Antijournalismus
Jahn kritisiert die journalistische Arbeit vor Ort, insbesondere Interviews durch Dunja Hayali oder die Beobachtung durch Ann-Kathrin Müller. Er behauptet, es ginge diesen Journalist:innen nicht um Journalismus, sondern um eine „hässliche Fratze des Antijournalismus“, um die AfD gezielt zu „framen“.
5. Darstellung der AfD als Opfer und Sieger
Jahn inszeniert die AfD als Akteurin, die sich erfolgreich gegen eine übermächtige Allianz aus Politik und Medien durchgesetzt habe. Er äußert: „Es war ein Erfolg auf ganzer Linie für Deutschland und machen wir jetzt das Beste daraus.“