Der Ökonom Paul Krugman analysiert in einem emotionalen Beitrag den rhetorischen Wandel Donald Trumps zur Blockade der Straße von Hormus. Nach einer kraftlosen Rede drohte Trump online, es werde "all hell will reign down", falls Iran die Meerenge nicht öffne. Beunruhigend sei der untypisch religiöse Zusatz "glory be to God". Krugman sieht hier den Einfluss von Verteidigungsminister Pete Hegseth. Trump habe verstanden, dass er die USA in eine "epic strategic defeat" geführt habe. Aus Panik um sein Vermächtnis drohe er mit massiver Gewalt. Der Autor hält den Präsidenten für instabil und fordert implizit dessen Amtsenthebung. ## Einordnung Der Text nutzt eine alarmistische Rahmung und stützt sich rein auf die psychologische Interpretation von Trumps Wortwahl. Geopolitische Perspektiven zum Nahostkonflikt fehlen. Wichtig ist jedoch Krugmans Warnung vor der Normalisierung religiös-extremistischer Narrative zur Rechtfertigung staatlicher Gewalt. Der Beitrag fängt die Verunsicherung über die US-Regierung treffend ein. Er ist eine lesenswerte Momentaufnahme für politisch Beobachtende, muss aber klar als besorgter Meinungsbeitrag und nicht als sachliche Analyse verstanden werden.