1. Belästigungsvorwürfe gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Es werde berichtet, dass ein Politiker der AfD (Ulrich Siegmund) während einer Mopedfahrt von einem ZDF-Journalisten auf dem Fahrrad verfolgt und wiederholt befragt worden sei. In X-Beiträgen sei zudem behauptet worden, dass Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wochenlang im Rahmen einer vermeintlichen Anti-AfD-Tour im Einsatz gewesen seien und unzulässig Kontakt zu Eltern gesucht hätten. Der Moderator bezeichne dies als „journalistisch absolut den neuen Tiefpunkt“.
2. Zweifel an der Korrektheit und Skepsis gegenüber der Briefwahl
Es werde thematisiert, dass die SPD in Sachsen-Anhalt in einem Schreiben aktiv für die Briefwahl werbe. Der Moderator äußere den Verdacht, dies geschehe aus Eigeninteresse zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Zudem wird im Konjunktiv angedeutet, dass die Briefwahl einen faden Beigeschmack habe und die Forderung aufgestellt, dass Wähler:innen ihren Verzicht auf das Urnenwählen künftig belegen müsseten.
3. Kampagne zum taktischen Wählen durch eine Agentur
Es werde auf eine neu gestartete Kampagne der Agentur „The Good Forces GmbH“ hingewiesen, die Wähler:innen in Sachsen-Anhalt zum taktischen Wählen aufrufe, um den Einzug bestimmter Parteien (wie SPD oder Grüne) in den Landtag zu sichern. Der Moderator vermute hierüber indirekte Verbindungen zu staatlichen Förderungen über NGOs und kritisiere taktische Wahlaufrufe scharf als Vorgehen von „Totalversagern und Losern“.
4. Aufruf zur freiheitlichen Stimmabgabe und Beobachtung der Auszählung
Es werde an die Bürger:innen appelliert, unbedingt zur Landtagswahl zu gehen und sich von taktischen Empfehlungen nicht beeinflussen zu lassen. Jede:r Bürger:in habe das Recht, die Stimmenauszählung im Wahllokal zu beobachten, solange man sich neutral verhalte. Der Moderator betone, er würde eine von ihm favorisierte Partei (die AfD) selbst dann wählen, wenn er der letzte Wähler auf der Erde wäre.
5. Kritik am Ökosystem von Medien und etablierten Parteien
Es werde die These vertreten, dass etablierte Parteien und Medien gezielt versuchen würden, den politischen Diskurs zu steuern. In diesem Zusammenhang greife der Moderator auch den Ökonomen Marcel Fratzscher namentlich an und inszeniere dessen Warnungen vor der AfD ironisch als „beste Wahlempfehlung“ nach einem sogenannten „Inversprinzip“.