* **[Strafrecht allein reicht nicht: Sieben Köpfe gegen digitale Gewalt]** Dieser Beitrag stellt sieben Expertinnen vor, die sich gegen digitale Gewalt engagieren. Ausgelöst durch eine öffentliche Debatte um Erfahrungen der Schauspielerin Collien Fernandes, beleuchtet der Text verschiedene Perspektiven auf geschlechtsspezifische Gewalt im Netz. Die Kernaussagen fordern einen strukturellen Ausbau des Hilfesystems, eine bessere finanzielle Ausstattung von Frauenhäusern und spezialisierte IT-Beratung. Gleichzeitig warnen die Fachfrauen vor repressiven Maßnahmen wie der Klarnamenpflicht oder Chatkontrolle, da diese vulnerable Gruppen gefährden könnten. Der Schwerpunkt liegt auf Prävention, technischer Selbstbestimmung und der Verantwortung von Plattformen. Der Beitrag ist als kuratierte Experten-Sammlung mit Porträts und Forderungskatalogen einzuordnen, die fachliche Lösungsansätze jenseits des Strafrechts bündelt. [Link zum Text](https://netzpolitik.org/2026/strafrecht-allein-reicht-nicht-sieben-koepfe-gegen-digitale-gewalt/) * **[Ungarn im Wahlkampf: Mit allen Wassern verdreckt]** Der Text berichtet über eine Serie von Spionageskandalen in Ungarn kurz vor der Parlamentswahl. Im Zentrum steht der Vorwurf, das Orbán-Regime instrumentalisiere Geheimdienste und Justiz, um die Opposition sowie investigative Journalisten unter Druck zu setzen. Der Beitrag thematisiert mutmaßliche Versuche, IT-Systeme der Tisza-Partei zu infiltrieren, sowie die Kriminalisierung von Berichterstattung über russische Desinformationskampagnen. Ein prominentes Beispiel ist die Spionage-Anklage gegen den Journalisten Szabolcs Panyi. Zudem werden Belege für eine enge strategische Abstimmung zwischen ungarischen und russischen Regierungsstellen angeführt. Es handelt sich um einen Hintergrundbericht, der aktuelle politische Vorgänge, staatliche Überwachungsmaßnahmen und Repressionspraktiken im Kontext des ungarischen Wahlkampfs dokumentiert. [Link zum Text](https://netzpolitik.org/2026/ungarn-im-wahlkampf-mit-allen-wassern-verdreckt/)