• Autorin Schick über Reproduktionsrechte: „Du wirst zu einer Hülle degradiert“ Der Slogan "My body, my choice" greift zu kurz, wenn es um reproduktive Selbstbestimmung geht. Dieses tiefgehende Interview verankert abstrakte politische Debatten direkt in unserer Lebensrealität: Von der mangelnden Aufwertung der Sorgearbeit über strukturelle Erschöpfung durch Erwerbsarbeit bis hin zur Notwendigkeit intersektionaler Solidarität. Ein starker Text, der körperliche Autonomie nicht als isoliertes Problem betrachtet, sondern konkrete gesellschaftliche Handlungsspielräume und neue Arbeitszeitmodelle als Lösungsansätze aufzeigt. Link zum Text

  • Waffenstillstand zwischen Iran und USA: Rauchsäulen über Beirut Weltpolitik wird auf dem Papier gemacht, aber auf dem Boden durchlitten. Diese Reportage bildet die Brücke zwischen globaler Geopolitik und lokaler Betroffenheit. Während die Weltöffentlichkeit über einen Waffenstillstand diskutiert, dokumentiert der Text den paradoxen Überlebenskampf im Libanon, wo Angriffe unvermindert weitergehen. Im Zentrum stehen dabei nicht nur die verheerenden Folgen, sondern auch die zivilgesellschaftliche Handlungsfähigkeit von Initiativen, die versuchen, inmitten der Ohnmacht Zusammenhalt zu organisieren. Link zum Text

  • Reaktionen auf Waffenstillstand: Irans Regimeanhänger feiern, die Opposition ist ratlos Wenn ein militärischer Konflikt pausiert, wer ist dann der eigentliche Gewinner? Diese Analyse weitet den Horizont und wirft einen unbequemen Blick auf die Dynamik autokratischer Machtsicherung. Sie nimmt uns mit in die bittere Realität der iranischen Opposition, für die das diplomatische Schlingern der Großmächte einem zermürbenden "russischen Roulette" gleicht. Ein essenzieller Perspektivwechsel, der simple Friedensnarrative dekonstruiert und aufzeigt, wie internationale Kompromisse paradoxerweise den innergesellschaftlichen Ruf nach Freiheit ersticken können. Link zum Text