netzpolitik.org heute: netzpolitik.org heute - 24.3.2026
* **[BAMF: Asylbehörde gibt wieder deutlich mehr Daten an Geheimdienste und Polizei weiter](https://netzpolitik.org/2026/bamf-asylbehoerde-gibt-wiede
netzpolitik.org heute
* **[BAMF: Asylbehörde gibt wieder deutlich mehr Daten an Geheimdienste und Polizei weiter](https://netzpolitik.org/2026/bamf-asylbehoerde-gibt-wieder-deutlich-mehr-daten-an-geheimdienste-und-polizei-weiter/)**
Dieser Bericht beleuchtet die zunehmende Datenweitergabe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) an deutsche Sicherheitsbehörden wie BKA und BND. Trotz sinkender Asylantragszahlen stieg die Menge der übermittelten Sicherheitshinweise signifikant an. Der Text beschreibt die technische Infrastruktur, darunter ein KI-System, das Anhörungsprotokolle automatisch nach sicherheitsrelevanten Begriffen durchsucht. Zudem wird die personelle Verflechtung durch Verbindungsbeamtinnen und -beamte sowie die Teilnahme von Geheimdiensten an Asylanhörungen thematisiert. Der Beitrag ordnet das BAMF als zentrale Säule der Sicherheitsarchitektur ein und zitiert parlamentarische Kritik an der Verhältnismäßigkeit und Transparenz dieser Praxis. (782 Zeichen)
* **[Gesetz gegen digitale Gewalt: Diese Deepfakes sollen künftig strafbar sein](https://netzpolitik.org/2026/gesetz-gegen-digitale-gewalt-diese-deepfakes-sollen-kuenftig-strafbar-sein/)**
Diese detaillierte Analyse befasst sich mit dem Entwurf des Bundesjustizministeriums für ein Gesetz gegen digitale Gewalt. Der Beitrag arbeitet heraus, wie künftig Schutzlücken bei sexualisierten Deepfakes geschlossen werden sollen, wobei bereits die Herstellung solcher Inhalte unter Strafe gestellt werden soll. Der Text erläutert zudem geplante Verschärfungen im Bereich des Voyeurismus – etwa bei heimlichen Aufnahmen in Saunen oder an Stränden – sowie neue Regelungen gegen digitales Tracking (Stalkerware). Neben strafrechtlichen Neuerungen werden auch zivilrechtliche Aspekte und die Umsetzung von EU-Richtlinien thematisiert. Der Beitrag ordnet die Reformvorhaben in den Kontext aktueller öffentlicher Debatten und technischer Entwicklungen ein. (790 Zeichen)
* **[Attacken bei Signal und WhatsApp: Immer mehr Spuren beim Messenger-Phishing weisen auf Russland](https://netzpolitik.org/2026/attacken-bei-signal-und-whatsapp-immer-mehr-spuren-beim-messenger-phishing-weisen-auf-russland/)**
Der Bericht befasst sich mit einer anhaltenden Welle von Phishing-Angriffen auf die Messenger-Dienste Signal und WhatsApp, die gezielt Personen aus Politik, Militär und Journalismus ins Visier nimmt. Unter Bezugnahme auf Recherchen von Correctiv und Warnungen internationaler Sicherheitsbehörden wie dem FBI werden digitale Spuren analysiert, die auf eine russische Urheberschaft hindeuten. Der Text nennt konkrete Indizien wie die Nutzung russischer Hosting-Dienstleister und spezieller Phishing-Software. Neben der Einordnung der Angriffe als Teil einer politischen Kampagne bietet der Beitrag eine praktische Hilfestellung: Er enthält detaillierte Empfehlungen zum Schutz der eigenen Accounts, etwa durch die Aktivierung von Registrierungssperren und den Umgang mit Sicherheitsnummern. (796 Zeichen)
* **[Digitale Gewalt: Der Fall Collien Fernandes ist eine Chance](https://netzpolitik.org/2026/digitale-gewalt-der-fall-collien-fernandes-ist-eine-chance/)**
In diesem Kommentar setzt sich die Autorin mit der öffentlichen Aufmerksamkeit für digitale Gewalt auseinander, die durch den Fall der Schauspielerin Collien Fernandes ausgelöst wurde. Der Beitrag warnt davor, das aktuelle politische Momentum für die Einführung umstrittener Maßnahmen wie der Vorratsdatenspeicherung zu instrumentalisieren. Stattdessen wird argumentiert, dass eine wirksame Bekämpfung digitaler Gewalt primär über eine bessere finanzielle Ausstattung von Hilfesystemen, Beratungsstellen und spezialisierten Justizbehörden erfolgen müsse. Der Text zieht Vergleiche zum „spanischen Modell“ und kritisiert, dass symbolische Strafrechtsverschärfungen oft bevorzugt werden, während die notwendige langfristige Unterstützung der Betroffenen finanziell vernachlässigt wird. (798 Zeichen)