• AI Forensics gegen X: „Es kann zu Vergeltungsmaßnahmen gegen uns kommen“ Beitrag als Interview mit Marc Faddoul (Direktor AI Forensics) über die Rolle der NGO bei der Durchsetzung des EU-Digital Services Act (DSA). Faddoul beschreibt ihre konfrontativen Methoden zur Datenerhebung, die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden (oft unbezahlt) und warnt vor politischer Einflussnahme sowie mangelndem rechtlichem Schutz bei Vergeltungsmaßnahmen durch Tech-Konzernen wie X/Elon Musk. Kernaussagen: Zivilgesellschaft ersetzt fehlendes Institutionenpersonal, aber ohne Finanzierung und Schutz keine nachhaltige Arbeit möglich. (Link)

  • Digitale Souveränität: Wie die Entzauberung eines Mythos gelingt Analysebeitrag von Julia Pohle und Marielle-Sophie Düh (WZB) zur re:publica 2026: Der Begriff „digitale Souveränität“ wird als inhaltsleeres Buzzword entlarvt, da er disparate Ziele (Grundrechte, Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit) vereint. Die Autor:innen widerlegen Mythen (z. B. europäische Exklusivität) und zeigen, wie autokratische Staaten das Konzept für Zensur nutzen. Fazit: Statt des Begriffs sollten konkrete Ziele wie Open-Source-Förderung oder Datenschutz diskutiert werden. (Link)

  • AI Forensics: Die Organisation hinter der Grok-Untersuchung Porträt der gleichnamigen NGO als vertiefender Beitrag zu ihrer Rolle bei der Aufdeckung des Grok-Deepfake-Skandals. Beschreibt ihre Arbeit als „Algorithmen-Forensiker“, die mit Scraping-Methoden systemische Risiken (z. B. CSAM, Desinformation) analysieren. Betont die Abhängigkeit von flexibler Finanzierung und den Mangel an institutioneller Unterstützung – thematisch eng verwandt mit dem Interview, aber stärker auf Organisationsstruktur fokussiert. (Link)