**Die Bundesregierung finanziert Anleitungen zum Bau von Wurfgeschossen, während sie Autofahrer ausplündert, um „grüne Träume“ zu bezahlen – so das dystopische Staatsbild, das NIUS am gestrigen Dienstag zeichnete.** Den kulturkämpferischen Aufschlag lieferte eine Kampagne gegen eine Kunstausstellung in München, die das Portal als staatlich geförderte Terror-Ausbildungrahmte. Reporter Jens Winter und das „NIUS Live“-Team konstruierten aus der Ausstellung „Antifaschismus Now“ einen Skandal, der bis in das Auswärtige Amt reichen soll. Das Goethe-Institut, so der Vorwurf, fungiere nicht als Kulturvermittler, sondern als Schleuse für Steuergelder in linksextreme Strukturen. Indem NIUS künstlerische Exponate (wie modifizierte Tennisbälle) wörtlich als „Anleitungen zum Bau von Wurfgeschossen“ interpretiert, wird eine direkte Linie von der Kulturförderung zum Straßenterror gezogen. Der Frame ist eindeutig: Der Staat bekämpft nicht den Extremismus, er bestellt und bezahlt ihn („Antifa ist Staatssport“), um bürgerliche Kritiker mundtot zu machen. Diese Erzählung dient dazu, zivilgesellschaftliche Projekte gegen Rechts pauschal als kriminelle Vorfeldorganisationen zu delegitimieren. Auf ökonomischer Ebene diente der Rücktritt des ADAC-Verkehrspräsidenten als Aufhänger für eine Generalabrechnung mit der Klimapolitik. Als Kronzeugen präsentierte Moderator Alexander Kissler den SPD-Dissidenten und Klimawandelskeptiker Fritz Vahrenholt. Dieser deutete marktwirtschaftliche Instrumente wie den CO2-Preis zur ideologischen „Strafsteuer“ um, deren einziger Zweck das „Abkassieren“ sei, um eine ineffiziente Windkraftindustrie zu subventionieren. Vahrenholt bediente dabei das Narrativ des „industriellen Selbstmords“: Deutschland agiere als „Geisterfahrer“ und zerstöre vorsätzlich seine Wirtschaft („Rostansatz“ statt „Goldplating“). Der Rücktritt beim ADAC wurde dabei zur heroischen „Rebellion“ der Autofahrer gegen eine übergriffige Erziehungsdiktatur stilisiert, die den Verbrennungsmotor aus reiner Bosheit verbieten wolle. Die Migrationsberichterstattung verschob sich von der bloßen Täter-Fokussierung hin zur Markierung ganzer Kommunen als Gefahrenzonen. Am Beispiel der hessischen Gemeinde Kriftel etablierte NIUS den Begriff des „Risikoraums“. Ein einzelner, verhaltensauffälliger Asylbewerber wurde pars pro toto genutzt, um den vollständigen Kontrollverlust des Rechtsstaats zu behaupten. Während die Polizei als machtlos dargestellt wurde („Hände gebunden“), suggerierte Reporter Jan A. Karon, dass Gewaltprävention unmöglich sei, solange die „Quantitäten“ der Migration nicht reduziert würden. Die Botschaft: Der Staat kann seine Bürger nicht schützen, weil er durch eigene Gesetze und eine „Helfenmentalität“ gelähmt ist – ein Kontrast zur vorher behaupteten Aktivität bei der Finanzierung linker „Wurfgeschosse“. ### Begriffe & Frames des Tages: * **„Terror-Anleitung auf Staatskosten“** > „Diesmal fördert die Bundesregierung Anleitungen zum Bau von Wurfgeschossen gegen sogenannte Unterdrücker [...] Linksextremismus auf Staatskosten.“ Dieser Frame kriminalisiert staatliche Kulturförderung. Kunstprojekte, die sich mit Antifaschismus auseinandersetzen, werden nicht als Teil des demokratischen Diskurses, sondern als logistische Unterstützung für gewalttätige Milieus („Stromterror“) umgedeutet. Ziel ist die Streichung von Fördermitteln für Projekte gegen Rechts. * **„Strafsteuer“ / „Abkassieren“** > „Es ist eine Strafsteuer, es ist ein Abkassieren [...] um die grünen Träume zu verwirklichen.“ Fritz Vahrenholt nutzt diese Kampfbegriffe, um den CO2-Preis als illegitimes Raubrittertum darzustellen. Der Lenkungseffekt von Steuern wird geleugnet; stattdessen wird suggeriert, die Einnahmen dienten nur der Bereicherung einer „grünen Lobby“. Klimaschutz erscheint so nicht als Notwendigkeit, sondern als elitäres Hobby auf Kosten der Arbeiter. * **„Risikoraum“** > „Manchmal wird eine ganze Gemeinde wie Kriftel zum Risikoraum.“ Ein Begriff, der Unsicherheit verräumlicht. Er suggeriert, dass durch die Anwesenheit von Asylbewerbern der öffentliche Raum per se zur Gefahrenzone wird, die der normale Bürger meiden muss. Dies legitimiert die Forderung nach Segregation und drastischer Reduzierung von Zuwanderung. ### Relevante Beiträge * **München: Regierung finanziert Antifa-Ausstellung – NIUS exklusiv!** `15:01 | 03.02.2026 | 20:53 min` Massiver Angriff auf das Goethe-Institut und die Kulturförderung. Eine Ausstellung wird als Ausbildungsstätte für Terroristen geframet, finanziert vom „Tiefen Staat“ gegen die eigene Bevölkerung. * **ADAC: Präsident Hillebrand tritt zurück – Nach 60.000 Kündigungen!** `10:18 | 03.02.2026 | 26:01 min` Interview mit Fritz Vahrenholt. Der CO2-Preis wird als „Strafsteuer“ und „Sozialismus“ gebrandmarkt. Der ADAC-Rücktritt wird als erfolgreicher Aufstand der Basis gegen die „Klima-Ideologie“ gefeiert. [Link](https://www.youtube.com/watch?v=uhz5Z2OwWNs) * **Kriftel: Eine Gemeinde lebt in Angst vor einem einzigen Asylbewerber** `13:00 | 03.02.2026 | 22:15 min` Exemplarische Darstellung eines „Risikoraums“. Ein Einzelfall wird genutzt, um die Machtlosigkeit der Polizei und die Notwendigkeit einer restriktiven Migrationswende („Quantitäten“) zu belegen. [Link](https://www.youtube.com/watch?v=7DfmUtL1iBY) * **-Bahn-Killer von Hamburg führte mehr als ein Doppelleben** `19:00 | 03.02.2026 | 16:44 min` Fortsetzung der Berichterstattung zum Hamburger U-Bahn-Fall. Fokus auf die „exklusive“ Recherche zur Biografie des Täters, verbunden mit der Forderung nach lückenloser Überwachung und Ausweisung („Staatlicher Kontrollverlust“). [Link](https://www.youtube.com/watch?v=q6w7FePC7v4)