NIUS-Watch: NIUS-Watch – „Kulturen des Grauens“, „Öko-Sabotage“ und der Kot-Bericht
Analyse der NIUS-Berichterstattung vom 11.02.2026: Enthemmter Rassismus im „Insider“-Format und die Delegitimierung staatlicher Politik als „grüner Sozialismus“.
NIUS-Watch
**Unter dem Deckmantel der Anonymität vollzog das Portal am Mittwoch einen der bisher radikalsten Schritte in Richtung ethnischer Enthumanisierung.**
In einem düster inszenierten Interview auf einer nebligen Aussichtsplattform präsentierte NIUS einen unkenntlich gemachten „Bundespolizisten Patrick“. Was folgte, war keine Kritik an Migrationspolitik, sondern eine gezielte Dämonisierung spezifischer Herkunftsgruppen. Der Polizist pathologisierte ganze Nationen: Somalier bezeichnete er pauschal als „Katastrophe“ und „brutalste Menschen“, die er je erlebt habe. Um Ekel beim Zuschauer zu erzeugen, schilderte er grafisch detailliert, wie sich Abschiebepflichtige mit Kot einschmieren oder Rasierklingen in Körperöffnungen verstecken würden. Das Fazit dieses Beitrags war eine unverhohlene rassistische Absage an das Grundgesetz: Es sei „unmöglich, diese Kulturen in unser westliches Wertesystem zu integrieren“. Hier werden Menschen nicht mehr als Individuen betrachtet, sondern als biologisch-kultureller Abfall, den man „einfach nicht haben will“.
Parallel dazu lieferte Reporter Philippe Fischer im Abendprogramm die pseudo-rationale Flankierung für diese Emotionen. Basierend auf einer Allensbach-Umfrage normalisierte er den rechtsextremen Kampfbegriff der „Überfremdung“. Fischer argumentierte, wer den Zusammenhang von Migration und Kriminalität betone, sei kein Rechtsradikaler, sondern lediglich ein „Freund von Zahlen und Fakten“. Durch die Aneinanderreihung von „Horrornachrichten“ (Messer, U-Bahn-Schubser) validierte er das Gefühl einer gesetzlosen Bedrohungslage. Die Strategie ist transparent: Während der „Insider“ den physischen Ekel vor dem Fremden triggert, liefert das Studio-Format die intellektuelle Rechtfertigung, diese rassistischen Ressentiments als „Bürgerpflicht“ auszuleben.
Auf einer weiteren Ebene verschärfte NIUS die Rhetorik gegen die Klimapolitik ins fast Verschwörungsideologische. Ein Kommentator (Rainer Meyer) definierte die Energiewende nicht als gescheitertes Projekt, sondern als vorsätzlichen „Sabotageakt gegen unsere Infrastruktur“. Er nutzte Vokabular wie „grüner Sozialismus“ und „grüne Planwirtschaft“, um gewählte Politiker als Feinde des Eigentums zu markieren. Wenn Mannheim das Gasnetz zurückbaue, sei das „Sabotage“ an dem, „was uns gehört“. Diese Täter-Opfer-Umkehr – der Staat als Saboteur am Volksvermögen – dient dazu, Widerstand gegen staatliche Infrastrukturmaßnahmen moralisch zu legitimieren und die demokratische Aushandlung von Energiepolitik als illegitimen Angriff zu framen.
### Begriffe & Frames des Tages:
* **„Unmöglich zu integrierende Kulturen“**
> „Es ist einfach unmöglich, also beinahe unmöglich, diese Kulturen in unseren westliches Wertesystem zu integrieren.“
Ein klassischer rassistischer Frame des Kulturalismus. Integration wird nicht als soziale Aufgabe, sondern als biologische oder kulturelle Unmöglichkeit dargestellt. Bestimmte Ethnien (hier explizit Somalier) werden als per se inkompatibel und gefährlich markiert.
* **„Freund von Zahlen und Fakten“**
> „Ich glaube, man ist dann ein Freund von Zahlen und Fakten, wenn man das anspricht [Zusammenhang Migration/Kriminalität].“
Eine Abwehrstrategie (Deflection), um rassistische Narrative gegen Kritik zu immunisieren. Wer rassistische Stereotype bedient, inszeniert sich als mutiger Aussprecher unterdrückter Wahrheiten, während Kritiker als Realitätsverweigerer dargestellt werden.
* **„Sabotageakt gegen unsere Infrastruktur“**
> „Es gibt einen laufenden Sabotageakt gegen unsere Infrastruktur. [...] Man will kaputt machen, was uns gehört.“
Die Energiewende wird von einer politischen Maßnahme zu einem kriminellen Akt gegen die Bevölkerung umgedeutet. Der Begriff „Sabotage“ suggeriert eine feindliche Absicht der Regierung ("grüne Sozialisten") gegen das eigene Volk und dessen Eigentum.
### Relevante Beiträge
* **Was bei Abschiebeflügen wirklich passiert – Insiderbericht eines Bundespolizisten**
`11:31 | 11.02.2026 | 09:25 min`
Ein unkenntlich gemachter Polizist berichtet über Abschiebungen. Fokus auf Ekel (Kot, Selbstverletzung) und pauschale Herabwürdigung von Nationalitäten (Somalier, Afghanen) als kulturell inkompatibel und gewalttätig. Dient der Enthumanisierung. [Link](https://www.youtube.com/watch?v=pTksYRQKf_0)
* **Studie belegt: Die Deutschen haben die Schnauze voll | NIUS Live am Abend**
`19:00 | 11.02.2026 | 14:38 min`
Diskussion einer Allensbach-Umfrage. Philippe Fischer normalisiert den Begriff „Überfremdung“ und framt rassistische Ressentiments als logische Konsequenz aus „Zahlen und Fakten“. Einzelfälle werden zur Untermauerung einer allgemeinen Bedrohungslage genutzt. [Link](https://www.youtube.com/watch?v=imYm8M3hoLA)
* **„Eine Energiewende findet nicht statt“**
`07:34 | 11.02.2026 | 02:50 min`
Rainer Meyer (Don Alphonso) bezeichnet die Energiewende als „grüne Planwirtschaft“ und „Sabotageakt“. Die Regierung wird als feindliche Akteurin dargestellt, die die Infrastruktur der Bürger zerstört. [Link](https://www.youtube.com/watch?v=UdJNw5ee2tA)
* **Trump-Minister auf Epsteins Insel: Was Lutnick wirklich verschwieg**
`10:00 | 11.02.2026 | 18:18 min`
Reichelt und Kissler attackieren Trump-Minister Lutnick wegen Lügen über Epstein-Kontakte. Auffällig kritisch gegenüber einem Trump-Mann, jedoch mit dem Ziel, übergeordnete „Lügen“-Narrative zu stärken, die später auf politische Gegner (Starmer) angewendet werden. [Link](https://www.youtube.com/watch?v=Mu_iL3vrUsQ)