Der heutige Diskurs auf Bluesky ist von erheblicher Unruhe über die Sicherheit kritischer Infrastruktur geprägt, nachdem bekannt wurde, dass ein Trump-Vertrauter Teile der deutschen Energieversorgung kauft. Innenpolitisch sorgt die staatliche Förderung des rechten Vereins „Republik 21“ für Empörung und juristische Bedenken. International hallt die Aussage von US-Sonderermittler Jack Smith nach, der eindringlich vor der Erosion des Rechtsstaats warnt.
Themen des Tages
Trump-Vertrauter kauft deutsche Tanklager Ein Bericht, wonach der US-Milliardär Kelcy Warren Teile der deutschen Treibstofflogistik übernimmt, löst scharfe Kritik aus. Die Energieexpertin Frau Büüsker kommentiert sarkastisch, dass man nach dem Verkauf der Gasspeicher an Russland nun fossile Infrastruktur an „Petrostaaten-Milliardäre“ abgebe. Auch der Energiewende-Experte Volker Quaschning zieht Parallelen zum Verkauf der Gasspeicher und warnt: „Deutschland lernt nicht dazu.“ Der Journalist Oliver Das Gupta ergänzt trocken: „Was kann da schon schiefgehen?“
Streit um Steuergelder für „Republik 21“ Berichte, dass der CDU-nahe Verein „Republik 21“, der sich gegen die Brandmauer zur AfD positioniert, staatliche Fördergelder erhalten soll, sorgen für Unmut. Die taz verweist auf ein Rechtsgutachten, das die Gemeinnützigkeit und Förderwürdigkeit des Vereins infrage stellt. Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz fordert Finanzminister Klingbeil auf, die Gelder nicht freizugeben. Der Journalist Erik Peter berichtet zudem von massivem Widerstand innerhalb der Berliner Verwaltung gegen diese Mittelvergabe.
Jack Smith und die Erosion des Rechtsstaats Die Aussage von Sonderermittler Jack Smith vor dem US-Justizausschuss wird vielfach geteilt und diskutiert. The Tennessee Holler teilt Smiths zentrale Warnung: „The rule of law is not self-executing.“ Viele deutsche Nutzer:innen sehen darin eine Mahnung auch für Europa. Kyle Griffin zitiert Smith, der Trump als hauptverantwortlich für den 6. Januar benennt.
Quelle: Post von @thetnholler.bsky.social
Würde vor Gericht Abseits der großen Politik stößt eine Beobachtung von Florian Klenk auf Resonanz. Er kritisiert die Architektur in Gerichtssälen, in denen Angeklagte oft auf harten Holzbänken ohne Tisch sitzen müssen. Dies widerspreche dem Geist der Unschuldsvermutung und sei eine „rituelle, optische und körperliche Bestrafung“.
Quelle: Post von @klenkflorian.bsky.social
Bemerkenswert
Das Thema Luftqualität beschäftigt viele. Jörg Kachelmann poltert gegen die „gemütliche Feinstaubbelastung“ durch Holzöfen und kritisiert, dass Politik und Medien das Thema ignorieren, obwohl die Werte teilweise katastrophal seien.
Top 5 Accounts des Tages
1. @volksverpetzer.de 4 Posts • 2.050 Likes • 549 Reposts Kernthema: Faktenchecks zur AfD und deren Haltung zu Russland sowie Kritik an demokratiefeindlichen Tendenzen.
2. @uedio.bsky.social (Frau Büüsker) 4 Posts • 1.000 Likes • 275 Reposts Kernthema: Kritische Einordnung des Verkaufs deutscher Energieinfrastruktur an US-Investoren und US-Innenpolitik.
3. @claasgefroi.bsky.social 5 Posts • 556 Likes • 66 Reposts Kernthema: Medienkritik an der Berliner Zeitung und Kommentierung rechter Netzwerke.
4. @johann-v-d-bron.bsky.social 5 Posts • 732 Likes • 165 Reposts Kernthema: Abrechnung mit Friedrich Merz' Problemlösungskompetenz und der internationalen Isolierung der USA.
5. @realkachelmann.bsky.social 5 Posts • 388 Likes • 84 Reposts Kernthema: Aufklärung über massive Feinstaubbelastung durch Kaminöfen und Wetterdaten.
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