• Ex-Sternekoch über Mensa-Betrieb: „Das Kochen war meine Hintertür zur Welt“ Frederik Pavlik kochte in den besten Restaurants der Welt, lebte im Urwald von Laos und fand doch erst in einer Hamburger Kunsthochschul-Mensa, wonach er suchte: eine tägliche Dosis Frieden, die er nun mit Bauarbeitern und Studierenden teilt. Seine Geschichte zeigt, dass Heimat manchmal dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet – und dass Gemeinschaft auch für 4,50 Euro zu haben ist. Link zum Text

  • Russische Agenten in Berlin und Paris: Das war keine Kunstaktion, sondern Sabotage Was die Berliner Polizei für eine skurrile Kunstaktion hielt – Betonskelette vorm Brandenburger Tor –, war Teil einer gezielten Zersetzungskampagne aus Moskau. Akribische Planung und „Wegwerf-Agenten“ sollten Hass schüren und Wahlen beeinflussen. Der Fall offenbart, wie nah der hybride Krieg bereits an unseren Alltag gerückt ist und wie leicht wir uns täuschen lassen. Link zum Text

  • Schwerer Vorwurf gegen Fondation Beyeler: Stellt das Museum NS-Raubkunst aus? Ein zartes Cézanne-Aquarell, ausgestellt in der Schweiz, gehört möglicherweise zur verschollenen Sammlung einer jüdischen Familie, die vor den Nazis floh und ermordet wurde. Während das Museum schweigt, kämpfen die Erben um Gerechtigkeit und die Rückverfolgung eines in der Katastrophe zerrissenen Familienerbes. Ein Lehrstück darüber, wie Geschichte in der Gegenwart weiterwirkt, wenn man nur genau genug hinschaut. Link zum Text