• „Wenn die Juristen kommen, wird es ernst“ Der Beitrag analysiert die Auswirkungen des einstimmigen IGH-Gutachtens zum Klimawandel von Juli 2025 auf internationales Klimarecht, nationale Gerichtsverfahren und multilaterale Prozesse wie die Vanuatu-Resolution und die Santa Marta-Konferenz. Kernaussagen sind die verbindliche Anerkennung des 1,5°C-Ziels, die Stärkung von Klimaklagen in Ländern wie Kanada, den Niederlanden und Mexiko sowie die Schaffung von Druck auf große Emittenten durch institutionelle Verankerung in der UN-Generalsversammlung. Der Text beleuchtet zudem die Folgen des politischen Widerstands und die Fragmentierung der Klimagovernance in „Koalitionen der Willigen“. Analyse mit Interview-Elementen (Link)

  • “Once the Lawyers Move In, You Know the Problem Is Serious” Englische Version des obigen Beitrags. Die Zusammenfassung und Einordnung entspricht dem deutschen Original. (Link)

  • Shopping Lists and Steppingstones Die Erklärung von Chișinău der Mitgliedstaaten des Europarats wird als „Einkaufsliste“ für die Einschränkung von Menschenrechten, insbesondere im Migrationskontext, kritisch analysiert. Der Beitrag diskutiert die Schwächen der Erklärung als nicht-bindendes Dokument, ihre begrenzte Reichweite für nationale Gerichte und ihre symbolische Funktion als politisches Signal für restriktivere Migrationspolitiken. Die Vorbereitungen Dänemarks und anderer Staaten, die Erklärung bereits einseitig umzusetzen, werden als problematisch bewertet. Analyse/Kommentar (Link)